Wilma Wusel entdeckt Baumkinder

Wilma Wusel entdeckt Baumkinder

Hallo du, der Frühling ist da!!! Freust du dich auch so darüber wie ich? Überall blüht und zwitschert es – ich habe sogar auch schon eine Nachtigall gehört, die nun nach langem Flug aus dem Winterquartier auf Partnersuche ist. Hast du auch schon zurückgekehrte Zugvögel wie den Weißstorch, Kuckuck und die Schwalbe gesehen oder gehört?

Ja, ringsumher beginnt nun wieder neues Leben! Viele Vögel haben bereits ein Nest gebaut und bei einigen sind sogar schon kleine Vogelbabys geschlüpft.

Auf meinem letzten Spaziergang habe ich auch Babys entdeckt, und zwar Baumbabys! Doch es war mir erst gar nicht klar, dass es kleine Bäume waren. Sie sahen so ganz anders aus!

Das eine Baumbaby erinnerte mich an einen Propeller und das andere sah wie eine Muschelpflanze oder besser noch, wie eine Pflanze mit Elefantenohren aus!

Erst später erfuhr ich, dass diese Baumbabys Keimlinge genannt werden und ich sah dann auch, dass aus dem Propeller Spitzahornblätter wuchsen. Aha, so also begann auch das Leben von meinem Baumfreund Hartmut!!!

Wow, und aus der Muschelpflanze reckten sich dann Buchenblätter!

Jaja, auch ein großer, starker Baum fängt eben klein an und muss sich auch gedulden, bis er zu den Großen gehört!

Beim nächsten Erkundungsgang konnte ich sogar noch größere Geschwister meiner Baumbabys, oh pardon der Keimlinge, entdecken.
Daraus machte ich ein Spiel: Ich suchte zunächst ein Bäumchen was genauso groß war wie ich, dann schaute ich nach größeren, bis ich eines fand, unter das ich mich stellen konnte. Beim Spitzahorn fand ich schnell die verschiedenen Größen, ohne dass ich den Ort verlassen musste.

Bei der Buche musste ich länger suchen. Woran das wohl liegt???



Außerdem machte mich noch etwas stutzig; so viel ich auch suchte, ich fand in der Nähe der Spitzahornkinder nirgends einen großen Ahornbaum. Bei den Buchenkindern fand ich dagegen schnell die „Mutter“.

Ich überlegte: Ob das mit den Früchten der Bäume zu tun hat? Denn ich kann mich noch gut erinnern, dass die Ahornnasen beim letzten Herbststurm wie Propeller durch die Luft flogen (ach, deshalb sehen wohl auch die Keimlinge so aus). Und beim Pilze sammeln fiel mir eine Buchecker fast auf den Kopf!

Hm, da ist es wieder – ein neues Naturrätsel, was es zu lösen gibt!!!


Ich bin davon überzeugt, dass mir dies gelingen wird, doch jetzt werde ich erstmal die Frühlingstage genießen und mich an dem frischen Grün des Blätterdachs im Wald erfreuen. Kommst du mit?


Detektivblatt Baumkinder

Drucke dir das Detektivblatt aus und gehe auf Entdeckungstour im Wald.

Spannende Links:

Anna und der Ahorn (YouTube ab Minute 2:10)

Anna und die Buche (YouTube ab Minute 3:13)

Umfangreiche Fotosammlung von Baumkindern
(Website des Schulbiologiezentrums Hannover)

Basteln:

Wie passt das Buchenblatt in die Knospe und was ist eigentlich Bionik?
(Buchenblattfaltung auf pindactica.de)

Wilma Wusel trifft zwei Frischlinge

Wilma Wusel trifft zwei Frischlinge

Wer ist wohl Rüssel und wer Borste?


Horidojaho,

heute bin ich richtg sau-wütend! Ich habe meine Cousinen Rüssel und Borste kennengelernt.

…und jetzt ich muss euch die traurige Geschichte erzählen, die den beiden passiert ist. Meine detektivischen Fähigkeiten waren diesmal nicht gefragt. Der Fall ist klar und lässt nur einen Schluss zu:

Hunde gehören im Wald und in Parkanlagen an die Leine! Auch die sehr Freundlichen…

Wie kommt es nun, dass ich Borste und Rüssel einfach mal so besuchen konnte und sie nicht zufällig im Wald getroffen habe?

Borste, Rüssel und ihr ganzer Wusel-Clan, also ihre Mutterbache und all die anderen nur ein paar Tage alten Frischlinge, waren in ihrem Kessel. So heißt die Wildschwein-Wochenstube – also der Ort, an dem die Bache ihre Frischlinge zur Welt bringt und säugt.

Außerdem waren im Wald noch zwei nette Menschen mit ihrem netten Familienhund Piffi unterwegs.

Der sonst wirklich nette Hund hat die Bache aufgescheucht und zusammen mit den Frischlingen, die am schnellsten laufen konnten, vertrieben. Vier Frischlinge haben es nicht geschafft, hinterherzukommen. Sie waren ja auch erst wenige Tage alt. Der sonst immer nette Hund Piffi hat dann zwei der Frischlinge totgebissen und Borste und Rüssel sehr schwer verletzt.

Hilfe für Borste und Rüssel


Die beiden netten Menschen waren sehr entsetzt und traurig über das Verhalten ihres Hundes. Sie haben dann endlich das einzig Richtige gemacht und Rüssel und Borste zur Tierärztin gebracht.

Erst war es nicht sicher, ob die beiden überleben würden, aber jetzt sind die Wunden fast geheilt und es geht ihnen gut. Sie sind richtig wilde, fröhliche Wildschweinbabys geworden.

Aber die beiden werden nie durch den wilden Wald streifen, weil sie nicht von der Bache, sondern nun von Menschen großgezogen werden. Und das heißt, sie sind auf Menschen geprägt und werden also, wenn sie etwas größer sind, in ein Gatter ziehen. Das alles macht mich schon sehr traurig.

Die Wunden sind gut verheilt

Erstes Beschnuffeln

Neue Freunde

Ich habe die beiden mit meiner Freundin Rosa besucht.  Wir haben uns erst mal anständig beschnuffelt und jetzt sind wir gute Freunde.

Borste und Rüssel lieben es nämlich in Gesellschaft von Freunden zu toben. In der Natur würden sie ja auch in einer Gruppe leben. Wenn sie alleine sind, kuscheln sie sich ganz platt und ruhig unter die Rotlicht-Lampe und tun so als wären sie gar nicht da.

Dieses Verhalten ist in der Natur sehr wichtig, damit sie nicht gefunden und gefressen werden, wenn die Bache ausnahmsweise nicht in der Nähe ist.


Borste und Rüssel erforschen alles mit ihren schon jetzt sehr kräftigen Nasen. Und graben können die beiden! Obwohl sie noch so klein sind.
Rosa durfte beim Füttern helfen. Borste und Rüssel brauchen alle 3 Stunden ein Fläschchen, auch nachts!

Hier könnt ihr ein paar Bilder sehen:


Das ist mir sehr wichtig…

Damit so etwas nicht wieder passiert: Hunde bitte an die Leine! Denn auch sonst freundliche Hunde haben eben einen Jagdinstinkt. Es geht nicht nur um die Frischlinge, sondern auch um andere Tierbabys, wie Rehkitze und all die Vögel, die, wie z.B. Enten, auf dem Waldboden brüten. Alle diese Tiere werden auch von wirklich netten Hunden sehr gestört!

Oh, und bevor ich es vergesse: Bitte nehmt auch keine Tierbabys mit nach Hause, auch wenn sie alleine sind. Meist ist die Mutter in der Nähe und sorgt sich sehr.

Das gilt auch für Küken, die verlassen scheinen. Wenn Tiere wirklich verletzt sind, sucht lieber bei Expert*innen Rat.

Ich wünsche Rüssel und Borste alles Gute und nöffnöff und werde Euch weiter berichten, was aus den Beiden wird!

Opa Wusel schaut nach dem Rechten


Schaut auch mal hier:

Anneli Noack hat ein tolles Buch geschrieben, in dem sie erzählt, wie sie drei verwaiste Frischlinge aufgezogen hat:
„Unter Wildschweinen. Meine Jahre als Frischlingsmutter im Schwarzwildrevier“

Und falls ihr noch mehr über das Leben von uns Wildschweinen in Berlin erfahren wollt, schaut mal hier ins Wald-Entdecker-Buch oder lest euch meine Erlebnisse mit meinen Artgenossen im Grunewald durch.


Wilma Wusel entdeckt die Kröten

Wilma Wusel entdeckt die Kröten

Der 3. Fall von Wilmas Detektivbüro



Horidojoho!

Endlich mal Regen! Ich habe die tollsten Wolken und verschiedene wunderschöne Regenbögen entdeckt.

Gut, dass ich so oft draußen bin, sonst würde ich viel verpassen! Meine Freunde die Amphibien- Frösche, Kröten und Molche freuen sich gerade besonders über den Regen. Die haben nämlich gerade Wanderzeit und am liebsten wandern sie, wenn es feucht ist.

Wilma Wusel gerät in eine Falle

Da muss ich euch von meinem neusten Fall erzählen:

Als ich neulich als Detektivin im Grunewald an der Havelchaussee unterwegs war, bin ich in eine komische Kiste gestolpert! Fast wäre ich komplett hineingerutscht!

„Eine Falle! Wilderer bei uns im Wald? Die kleine Frischlinge fangen wollen?“ habe ich überlegt und mich fürchterlich aufgeregt.

Aber dann habe ich mir als anständige Detektivin erstmal einen Überblick verschafft.

Wilma in der Falle.

Ich habe mich umgeschaut und ein Schild entdeckt, dass alles erklärt hat. Amphibienzaun stand da.

Das hat mich sehr neugierig gemacht. Ich hab’ entdeckt, dass an der Falle auch eine Plastikplane gespannt ist und ein Stück die Straße entlang waren Leute damit beschäftigt weitere Fallen einzugraben und Planen zu spannen….

Wilma am Amphibienzaun
Der Amphibienzaun

“Was ist denn hier los?” wollte ich wissen und hab mich natürlich gleich erkundigt.

Das habe ich gelernt:

Meine Freunde, die Amphibien, verbringen den Winter in Winterstarre, das heißt sie buddeln sich ein oder verstecken sich und werden ganz kalt und steif. Sie können sich erst wieder bewegen, wenn es wärmer wird. Aber dann müssen sie los!

Wilma bestaunt Molche

Teichmolche

Als ich vor drei Wochen zufällig vorbeikam, waren als erste die Teichmolche unterwegs. Da war sogar noch Eis auf dem Wasser der Havel!

Die Molche machen sich aus ihrem Versteck im Wald auf zum nächsten Gewässer, meist zu dem, wo sie selber aus dem Ei geschlüpft sind. 

Es ist sehr doof, wenn sie auf dem Weg eine Straße überqueren müssen, denn meine Freunde wissen nichts von „Links und Rechts gucken“.

Deshalb haben hier Menschen, die Frösche, Kröten und Molche lieben und sie schützen möchten, diesen Amphibienzaun mit den Fallen gebaut. Es gibt diese Holzfallen und andere, die sehen aus wie Plastikmülleimer mit Loch an der Seite.

Kröten

Stellt dir vor, jetzt ein paar Wochen später, ist es insgesamt ein wenig wärmer geworden. Kunigunde oder Kuno Kröte erwachen im Wald.

Jede Kröte macht sich nachts auf den Weg zum Wasser. Sie gelangt an die gespannte Plastikplane und kann natürlich nicht weiter in ihre Richtung. Also krabbelt sie entlang der Plane, um einen Durchgang zu finden und dann „Plop“ fällt sie nach einer Weile in die nächste Falle.

Zum Glück ist da unten etwas feuchtes Moos und Blätter und Erde drin. Aber Kunigunde oder Kuno Kröte werden sich schon sehr wundern, was passiert ist.

Kuno Kröte in der Falle

Manchmal treffen sie sich zufällig da unten oder andere Kröten, Frösche oder Molche sitzen schon in der Falle. Es kann sogar eng werden, wenn es eine wärmere, feuchte Nacht im März ist. Auf jeden Fall wissen sie alle nicht was los ist.

Damit sie nicht lange warten müssen, kommen jeden Morgen freundliche Menschen zu den Fallen, nehmen Kuno oder Kunigunde oder ihre Amphibienfreunde vorsichtig heraus, tragen sie in einem Eimer über die Straße -vorher schauen sie für die Kröten und sich selber, ob ein Auto kommt- und dann lassen sie alle Amphibien auf der anderen Straßenseite ihren Weg zum Wasser fortsetzten. Hier an der Havelchaussee wollen sie zur schönen Hechtwiese.


Warum wandern Amphibien zum Wasser?

Im Wasser haben alle Amphibien wichtige Dinge vor, die ohne Wasser nicht funktionieren: Sie wollen sich paaren und laichen, so nennt man das Eier legen. In den Eiern wachsen dann die Kaulquappen (Babys) heran, aus denen später kleine Kröten, Molche oder Frösche werden. Kaulquappen nennt man die schwimmenden Larven von Kröten und Fröschen. Die kann ich euch erst später im Jahr zeigen.

Ich wollte natürlich gleich mithelfen!

Erst beim Zaunbau und jetzt jede Woche einmal bei der Kontrolle der Fallen und beim Schleppen über die gefährliche Straße. Hier seht ihr mich in Aktion und außerdem ein paar Schnappschüsse mit mir und meinen Freunden. Ich habe ihnen auf der anderen Straßenseite „Alles Gute und viele lustige Kaulquappen“ gewünscht. Ich weiß ja, dass das Leben für Amphibien gerade richtig schwierig ist, weil es so trocken ist und ihre Laichgewässer immer mehr austrocknen. Also quappschwapp und toitoitoi.


Amphibien
(Link zu klexikon.zum.de)

Kröte, Frosch und Moch
(Link zu naturdetektive.bfn.de)

Kröte, Frosch und Molch
(Link zu kindernetz.de)

Aktion Krötenwanderung NABU
(Link zu nabu.de)

Krötenwanderung
(Link zu tierchenwelt.de)

Krötenwanderung
(Link zu naturdetektive.bfn.de)

Krötenwanderung
(Link zu kinder.wdr.de)

Krötenwanderung erklärt von Kinder (Video/Audio)
(Link zu br.de)

Metamorphose und anderes
(Link zu tierchenwelt.de)

Videos
(Link zu youtube.de)

Wilma Wusel entdeckt Frühblüher

Wilma Wusel entdeckt Frühblüher

Hallo du,

na, genießt du auch die längeren Tage, die wärmeren Temperaturen, kurzum den beginnenden Frühling? Es ist nicht mehr zu übersehen und zu überhören – mit dem Frühling erwacht die Natur und das freut bestimmt nicht nur dich und mich!

Hast du auch schon die Schneeglöckchen und Krokusse in den Gärten bewundern können? Ich erfreue mich immer wieder an den zarten Blüten dieser ersten Blumen im Jahr. Aber auch im Wald konnte ich bereits bunte Tupfer am Waldboden entdecken, denn einige der Gartenblumen fühlen sich auch im Wald ganz wohl.


Neulich war ich in einem besonderen Wald unterwegs, in dem große Flächen von Märzenbechern zu bewundern waren. Das sah wie ein grüner Teppich mit weißen Tupfen aus. Und als ich sie mir näher betrachtete, war es umgekehrt, denn die Blüte war weiß mit grünen Tupfen.
Einfach nur schön!


Foto: Franz Buchholz

Später entdeckte ich noch ein zartes Blümchen: „Nanu, was ist das denn für ein seltenes Gewächs!“

Und ich war auch verwundert…. „Wie kann denn solch eine zierliche Pflanze schon jetzt wachsen?“

Ich machte mich auf den Heimweg, um meinen Fragen auf den Grund
zu gehen…

Zunächst ermittelte ich den Namen des Blümchens – aha, es heißt Leberblümchen!

Und später erfuhr ich auch warum Schneeglöckchen, Leberblümchen und Co bereits so früh wachsen können.

Sie nehmen ihre Kraft aus besonderen Knollen (den Zwiebeln) oder dicken Wurzeln (Rhizome). Bereits im Herbst haben sie ihre Wuchskraft in ihren Knollen eingespeichert, um mit den ersten warmen Sonnenstrahlen ihre zarten Blumen entwickeln können. Das freut ganz besonders die Bienen, Hummeln und Käfer – denn die Frühblüher bieten diesen Insekten die erste Nahrung nach dem langen Winter.


Zwiebelexperiment Nummer 1

Also, eine Zwiebel kennst du bestimmt und Rhizome kannst du auch in der Gemüseabteilung finden, z. B. Ingwer und Kurkuma. Erst kürzlich habe ich eine Zwiebel mit einem grünen „Schwanz“ aus meiner Kammer geholt. „Hatte sie etwa auch noch Wuchskraft in sich?“ überlegte ich und

„Vielleicht kann ich ja auch eine Zwiebel wieder zum Wachsen bringen?“

Schnell setzte ich meine Idee in die Tat um. Ich besorgte mir einen großen Blumentopf, füllte ihn mit Erde und grub eine Zwiebel mit den „Stoppeln“ nach unten ein. Nun muss ich sie an einen sonnigen Platz stellen und regelmäßig gießen. Ich bin jetzt schon richtig gespannt, wann das erste Grün zu sehen ist und ob meine Zwiebel auch blühen kann.


Zwiebelexperiment Nummer 2

Als ich die anderen Zwiebeln für mein Lieblingsessen (Zwiebelkuchen mit Eicheln) zurechtschnitt, fiel mir auf, dass die Zwiebel innen grüner aussah als drum herum. „Ob das der Anfang der nächsten Pflanze ist?“

Das wollte ich nun genauer wissen und startete mein zweites Experiment: Ich füllte ein Glas mit Wasser und legte den Rest einer Zwiebel rein. Mal seh’n, wie sich diese Zwiebel entwickelt.

Ja, solche Pflanzenexperimente können wirklich sehr spannend und auch schmackhaft sein! Im letzten Jahr hatte ich mir schon Kresse und Möhrenkraut in meinem Wohnzimmerwald gezogen.

Warst du damals auch erfolgreich und konntest dir Kresse in deinen Tomatensalat streuen? Wenn mein diesjähriges Pflanzenexperiment auch wieder klappt, dann wird mir das Rührei mit selbst angebauten Zwiebellauch besonders gut schmecken…


Hier kannst du nachschauen, wenn du noch mehr erfahren möchtest:

Frühblüher

Was blüht denn da?
(Link zu Frühlingsblumen-Rästel auf der Kinderseite des Bayrischen Rundfunks)

Noch mehr Frühblüher
(Link zur NaturDetektive-Seite des BfN)

Das Wachstum von Schneeglöckchen und Winterlingen im Zeitraffer
(Link zu YouTube)

Pflanzenexperimente

ReGrow – neue Lebensmittel züchten aus Gemüseresten und älterem Obst
(Link zur Seite von real.de)

Gemüsereste wiederverwenden: Zwiebel, Sellerie und Co bewurzeln
(Link zur Seite des Plantura Magazins)


Detektiv- und Rätselblätter zum Ausdrucken

Welche Frühlingsblumen verstecken sich hinter den Bilderrätseln?

Viel Spaß beim Knobeln…

Wilma Wusel entdeckt Vogelnester

Wilma Wusel entdeckt Vogelnester

Foto: Franz Buchholz

Hallo du,

geht es dir auch manchmal so, dass wenn du etwas Neues gelernt oder eine Entdeckung gemacht hast, es dir in der nächsten Zeit immer wieder begegnet?

Also bin ich jetzt voll im „Nestermodus“!

Und das begann so:

Neulich sah ich wieder meinen Sonnenschnabel, das Amselmännchen. Diesmal sang er aber nicht, sondern saß ruhig auf einem Ast. Dann verschwand er im nahen Wald.

Wieselflink, aber auch leise und vorsichtig schlich ich im Fuchsgang hinterher und konnte dann etwas ganz Besonderes entdecken- ein Nest, auf dem ein Amselweibchen saß! Ich blieb wie angewurzelt stehen und verhielt mich mucksmäuschenstill, um die Vogelfrau nicht aufzuschrecken. War das schön anzusehen!

Dann zog ich mich leise zurück und nahm mir fest vor, das Amselnest in den nächsten Tagen wieder aufzusuchen.

Schon auf dem Rückweg sah ich ein weiteres Nest.

Ich erblickte es, als ich den Krähen nachschaute. Es war hoch oben auf einem Baum. Schnell holte ich mein Fernglas, um es genauer betrachten zu können.

Welcher Vogel wohl in diesem Nest brütet?

Der nächste Tag brachte mir eine weitere Begegnung mit Vogelnestern, denn ich entdeckte einen brütenden Schwan ganz in der Nähe meines Hauses.

Ich war über die Größe des Nests erstaunt, aber dachte dann: ‚Ein großer Vogel braucht eben auch ein großes Nest!‘

Wiederum einen Tag später konnte ich dann das bisher größte Nest bestaunen, und dabei war es noch gar nicht fertig. Ein Storchennest.

Immer wieder brachte ein Storch Stöcke und anderes Nistmaterial und der andere verbaute es zu einem gemütlichen Nistplatz hoch oben auf einem Haus.



Kleine Vögel bauen ihre Nester meist im Verborgenen. Davon bin ich überzeugt, seitdem ich den Meisenkasten meiner Nachbarin beobachte. Sie ist eine Vogelfreundin und hat den Nistkasten auf ihrem Balkon sogar mit einer Kamera ausgestattet. Damit konnte sie eine lustige Begebenheit aus der Vogelkinderstube aufnehmen.

Was meinst du, was hat die große Meise wohl mit dem Brocken angestellt?

Später klappten die Fütterungsversuche wahrscheinlich besser, denn meine Nachbarin konnte die letzte junge Meise vor ihrem ersten Flugversuch fotografieren. Das muss ein schönes Erlebnis sein, jungen Vögeln beim Ausfliegen beobachten zu können!!!

Als ich das Bild sah, fiel mir sofort mein Amselnest ein. Ob da auch kleine Amselküken geschlüpft sind? Sobald ich Zeit hatte, schlich ich mich im geübten Fuchsgang zum Nest und wurde nicht enttäuscht: 1,2,3,4 Amselkinder waren geschlüpft und reckten sich hungrig aus dem Nest.

Nun nahm ich mir vor, jeden Tag zum Nest zu gehen, damit ich den ersten Flug der jungen Amseln nicht verpasse.

Vielleicht habe ich ja das große Glück- drück‘ mir doch bitte mal die Daumen! Danke!

Werde auch du zum/r Nestentdecker*in, Nistplatzbeobachter*in und Vogelschützer*in!

Video Amselaufzucht
(Link zu Youtube)

Weißstörche in Berlin
(Link zum NABU)

Weißstörche live in Linum
(Link zum NABU)

Vogelschutz vor Fensterschlag
(Link zu Pindactica)

Vogeltränke
(Link zu lbv.de)


Die Detektivblätter zum Ausdrucken

Hier kannst du dir die kostenlosen Vorlagen für deine Detektivblätter runterladen und ausdrucken.

Wilma Wusels Safari ums Haus

Wilma Wusels Safari ums Haus

Hallo Du,

Ich bin bereit für meine erste Safari. Ich habe meine Lupe im Anschlag. Und wenn ich etwas entdecke, will ich Fotos machen.

Horidojohohoho! Fuchsschritt voraus. Ihr wisst was ich meine.

Ich halte Ausschau! Nach Großwild! Ameisenlöwe, Nashornkäfer, Rüsselkäfer, sowas soll es alles geben.

Hallo Hartmut, hallo liebe Vögel. Ich gucke ganz genau, was um mein Haus herum so für Tiere unterwegs sind. Ist ja eine Safari.

Hmm, ich sehe nichts, alle versteckt! Ah, aber ich habe eine gute Idee. Wo liegt denn mal ein Stück Holz oder ein größerer Stein?

Da! Ich schleiche mich an, schaue genau, bücke mich langsam und hebe den Stein langsam an…..



Wow, unterm Stein sind geheimnisvolle Linien in der Erde. Sieht aus wie Gänge. Wer die wohl hinterlassen hat?

Oh da! Da krabbelt was im Gras. Schnell die Lupe.

Ich versuche das wilde Tier in meine Becherlupe zu setzen. Aber ganz vorsichtig! Es ist ein sehr kleines, sehr wildes Tier und bestimmt empfindlich.

Ich schaue ganz genau hin! Vielleicht sollte ich das Tier zeichnen…

Mach doch auch mal eine Safari um dein Haus. Mal sehen, was du dort alles entdecken kannst.

Alles über Insekten…!
(Link zum Naturdetektive-Insektenlexikon des BfN)

Wer krabbelt denn da?
(Bestimmungstafel des NaJu)

Insektenfallen für vorsichtige kleine Kinder mit Unterstützung
(Link zu Zzzebra)

Wie baue ich einen Insektenstaubsauger I
(Link zu ZDF.de Löwenzahn)

Wie baue ich einen Insektenstaubsauger II
(Link zu wildtierfreund.de)

Tolle Ideen für große Kinder
(Link zu museumsinclairhaus.de)

App für große Kinder
(Link zu NABU.de)

Aktionen und Spiele
aus dem Wald-Entdecker-Buch der Waldschule Grunewald
Thema Feuerwanze


Die Detektivblätter zum Ausdrucken

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