Wilma Wusel löst einen Waldkrimi

Wilma Wusel löst einen Waldkrimi

Hallo du,

ich bin ganz aufgeregt, denn im kleinsten Wald Berlins, dem Plänterwald, ist ein Kriminalfall zu lösen! Mein Opa Wusel erzählte mir die ganze Story:

Seit Tagen geschehen im Plänterwald geheimnisvolle Dinge! Des Nachts sind knackende Geräusche zu hören und tags darauf sieht man überall frisch aufgewühlte Stellen im Herbstlaub. Und das Schlimmste an allem ist; es gibt immer weniger Eicheln im Plänterwald!

Die Tiere befragten sich gegenseitig, doch niemand von ihnen konnte diese Geheimnisse klären. Sie fassten einen Entschluss: „Fenja, unsere kleine Füchsin soll der Sache auf den Grund gehen. Füchse sind schließlich schlaue Tiere. So sagt man jedenfalls!“ Gesagt, getan. Fenja machte sich auf den Weg, um die rätselhaften Spuren zu lesen und somit Antwort auf die Frage „Wer schleicht denn durch den Wald?“ zu finden.

Ich begab mich auf die Spur der kleinen Füchsin und konnte auch alle Indizien finden, die sie mit ihrem Spürsinn entdeckte:

An der einzigen Kiefer des Plänterwaldes fand Fenja solche angeknabberten Zapfen? Sie wunderte sich: „Komisch, diese waren doch gestern noch nicht hier. Wer hat wohl hier gespeist?“

                                             Maus (A)                                             Wildschwein (C)                                             Specht (B)

So richtig klar war es ihr nicht, also trottete sie grübelnd weiter.

Unterwegs begann es zu regnen. Fenja verkroch sich schnell in ein Erdloch. Erst als die Sonne wieder lachte, begab sie sich erneut auf Schnüffeltour. Und da, unweit von ihrem Unterschlupf, war eine unbekannte Spur im Waldboden zu sehen. „Von wem stammt die denn?“ überlegte Fenja

     Hase (O)                    Reh (E)                    Wolf (B)

Da sie diese Frage nicht eindeutig beantworten konnte, dachte Fenja: „Ach, das ist bestimmt unwichtig!“ und ging weiter.

Ein wenig verärgert über ihre Unfähigkeit, nicht mal Fährten richtig lesen zu können, lief sie durch den Wald und blickt nicht nach rechts und links. Plötzlich fiel ihr ein Blatt auf die Schnauze. Sie schaute es genauer an und wunderte sich: „Nanu, dieses Blatt ist nicht von den hier stehenden Kiefern und Eichen. Von welchem Baum ist das wohl“?

     Birke (C)                    Ahorn (K)                    Linde (B)

Sie nahm das Blatt mit, um diese Frage unterwegs zu klären. Immer noch tief in Gedanken, stolperte Fenja fast über eine Geweihstange. „Ups, was ist denn das?“

Sie schnupperte. „Oh, das riecht ja nach Rothirsch!“ (E)

Fenja schnüffelte noch mal: „Oh, nein doch eher nach Damhirsch! (C)

Oder vielleicht nach Reh????“ (O)

Die kleine Füchsin war jetzt ganz verunsichert. „Mein Schnupfen von letzter Woche ist eben doch noch nicht richtig weg. Sonst hätte ich es bestimmt ganz sicher herausriechen können“, dachte sie und lief weiter.


Plötzlich blieb Fenja stehen. Was war das? Raschelte da nicht eine Maus? „Mmmh, das wäre lecker!“ dachte sie und verhielt sich ganz still. Da!!! Fenja sprang in‘s Laub und … spuckte mühevoll die vielen alten Blätter aus dem Maul. „War wohl nichts“, ärgerte sie sich. Doch dann fiel ihr die eigenartige Gestalt der Blätter auf. ´Wer sind denn die, die so was anknabbern?` dachte sie verächtlich!

                                             Eichhörnchen (C)                                              Kaninchen (B)                                            Kellerassel (A)


Doch weitere Gedanken darüber verschwendete sie nicht, denn ihr Jagdinstinkt führte sie weiter. Schließlich muss es doch irgendwo Mäuse geben!

Fenjas Jagd war erfolgreich! Gesättigt legte sie sich unter diesen Baum, um in Ruhe zu verschnaufen. Doch was war das? Über ihr begann ein lautes Gezwitscher und Gezeter. Verwundert schaute Fenja hoch. Dort sah sie einen Kasten, aus dem der Krach ertönte. „Nanu, wer wohnt denn in so einem kleinen Haus?“ fragte sich Fenja.

Amsel (B)                   Taube (O)                    Meise (A)

Ach was, hier finde ich ja doch keine Ruhe.“ Ärgerlich stand Fenja auf und setzte ihren Streifzug fort. Die kleine Füchsin blieb neugierig stehen. „Was hängt denn hier für ein Papier?“




Wildschwein (O) 

Maulwurf (A)       

Wühlmaus (B)

 

„Ach so, ist ja bloß eine Nachricht für die Zweibeiner. Für meinen Fall also uninteressant!“ stellte Fenja fest.



„Au, was piekt mich denn hier?“ Fenja leckte ihre rechte Pfote. Missmutig untersuchte sie die stachlige Baumfrucht. „Also, ein Igel ist es nicht. Doch was ist es dann?“

Kastanie (E) 

Eichel (B)   
   
Buchecker (C)

Grübelnd humpelte Fenja weiter.


Auf ihrem Streifzug kam die kleine Füchsin an eine sehr interessante Stelle:“ Hier riecht es ja lecker! Ob die wohl schmecken werden?“


Pfifferling (C)             

Fliegenpilz (O)    

Riesenschirmpilz (E)

Fenja schnupperte mehrmals an den Pilzen, konnte sich aber nicht entschließen hineinzubeißen. „Vielleicht bekommen sie mir nicht?“, überlegte sie.“ Ach, ich lass‘ sie stehen. Eigentlich habe ich auch gar keinen Hunger!“ Sie roch noch einmal an den appetitlich riechenden Pilzen und machte wieder sich auf den Weg.




Der Baum hat ja viele Löcher. Der sieht ja wie der Käse aus dem Papierkorb aus, den ich letzte Woche gegessen habe!“ Fenja lief um den Baum herum und grübelte:

„Ob der Förster die gemacht hat? Oder doch jemand anderes?


Buntspecht (K)

Falke (O)                               

Eichhörnchen (B)

„Also, viel schlauer bin ich eigentlich noch nicht.“ stellte Fenja traurig fest. „Ich schaff‘ es wohl doch nicht allein?“


Plötzlich sah sie etwas schillern. „Das ist ja eine schöne Feder! So blau, wie das Licht von der Polizei. Vielleicht ist sie von einem Polizisten?“

Buchfink (B)

Eichelhäher (A)


Elster (C)

Fenja nahm die Feder mit, um den „Polizisten des Waldes“ zu suchen und sie ihm wiederzugeben, denn schließlich ist diese aus seiner Uniform! Und wer weiß, möglicherweise kann er ihr auch weiterhelfen?…


Betrübt trottete Fenja durch den Wald. Sie war müde, fand den Polizisten nicht und hat das Rätsel noch nicht gelöst. Die kleine Füchsin wollte sich ein stilles Plätzchen zum Ausruhen und Nachdenken suchen. Doch als sie sich ausstreckte, schrak sie auf: „Ihh, hier stinkt’s!! Wer hat denn hier hingemacht?“

„Jetzt reicht’s mir. Ich hab‘ die Nase voll! Sollen doch andere den Fall lösen!“ Wütend lief Fenja davon, dabei stolperte sie in ein frisch gescharrtes Loch. „Auch das noch!“, schimpfte sie. Sie rappelte sich auf, verkroch sich in ihren Bau und ließ sich tagelang nicht blicken.

Das war ja auch kein Wunder, schließlich konnte sie die Frage der Fragen „Wer schleicht denn durch den Wald?“ nicht beantworten.

Dachs (B)                    Hirsch (E)                    Baummarder (O)




Aber ich konnte den Eicheldieb ermitteln und du kannst es bestimmt auch!

Löse die einzelnen Waldrätsel und notiere die richtigen Buchstaben. Nun musst du nur noch das Rätselblatt ausdrucken und die Felder mit den ermittelten Buchstaben rot ausmalen.


Dann weißt du, wer im Plänterwald die Löcher scharrt, knackende Geräusche macht und Eicheln stibitzt!
Viel Spaß!

Wilma Wusel entdeckt rote Früchte

Wilma Wusel entdeckt rote Früchte

Hallo du,

nun ist der Herbst schon in vollem Gange, denn einige Laubbäume sind bereits kahl.
Doch viele Früchte des Waldes, ob am Strauch oder am Baum, trotzen den Herbstwinden und bleiben dort wo sie sind, ob am Stängel oder am Zweig.
Auf meinen Touren durch den Wald entdeckte ich verschiedene Beeren. Mal waren sie nahe am Boden, mal wuchsen sie auf Augenhöhe oder hingen hoch oben in Büscheln an einem Baum. Aber eins hatten sie alle gemeinsam- ihre Farbe war ROT.
Natürlich stöberte ich wieder in meinen Büchern, um mehr über diese Früchte zu erfahren.


Die Hagebutte

Später entdeckte ich noch eine rote Frucht, welche ich bereits kannte: die Hagebutte!

Bestimmt kennst du sie auch schon, zumal ja das bekannte Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“ (Link zu youtube.de) diese Frucht beschreibt.

Aber weißt du eigentlich, was die Hagebutte ist? Genau- sie ist die Frucht der Rose. Das habe ich auf einem Spaziergang durch Berlin herausgefunden! Dabei musste ich sehr aufpassen, dass ich mich nicht an den Stacheln verletze, welche die Rosen zum Schutz vor „Naschkatzen“ unter den Tieren haben.

Hagebuttentee

Da ich sehr gern Hagebuttentee trinke, hatte ich die Idee mal einen Tee aus frischen Hagebutten zu machen.

Dazu nutzte ich die Früchte von einer Wildrose aus dem Wald. Ich suchte mir weiche Hagebutten aus, denn nur diese sind reif, schnitt sie auf und überbrühte sie mit heißem Wasser. Ich konnte es kaum abwarten, meinen ersten selbst hergestellten Tee zu trinken. Mmmh – einfach nur lecker!!!!

Hier ist mein Teerezept zum Nachkochen:
6-8 weiche Hagebutten aufschneiden, in einen Teefilterbeutel stecken und mit 250 ml heißem Wasser überbrühen.
Den Tee für ca. 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Wohl bekomm‘s!

Hagebuttenmarmelade

Auch Hagebuttenmarmelade kannst du selber machen.

Hast du auch schon mal Hagebuttenmarmelade gegessen? Ich durfte sie neulich probieren und ich muss sagen, die schmeckt super gut! Außerdem ist sie auch noch richtig gesund, denn Hagebutten haben ganz viel Vitamin C und auch andere gesunde Inhaltsstoffe!

Meistens stellt man die Marmelade aus den etwas größeren Früchten der Kartoffelrose (Link zu Wikipedia.de) her. Diese haben mehr Fruchtfleisch. Deshalb ist es nicht so mühevoll ist, ausreichend Hagebuttenmark für ein Glas Marmelade zu gewinnen.

Haarige Kerne

Ich schaute mir auch mal die Kerne der Hagebutte genauer an. Die kleinen Härchen an den Kernen sollen die Zubereitung von solch leckeren Marmeladen und anderen Speisen schwer machen. Einige Leute schwören auf das Durchsieben des gekochten Breis, andere beseitigen die Kerne vor dem weiteren Verarbeiten der Hagebutten.
Puh, ich stelle mir beides anstrengend vor und deshalb genieße ich umso mehr meine Hagebuttenmarmelade.

Früher waren die Kerne besonders bei Kindern sehr beliebt, denn sie nutzten diese als Juckpulver. Sie steckten die Kerne jemandem in den Kragen und warteten ab. Bald bewegte sich die Person komisch, denn sie wendete sich hin und her und versuchte sich am Rücken zu kratzen. Die Kerne rutschen nämlich den Rücken runter und dabei wirken die Härchen wie Juckpulver. (Link: zu labbe.de)
Frag‘ mal deine Eltern oder Großeltern, ob sie diesen Streich aus ihrer Kinderzeit kennen. Sie werden deine Frage gewiss mit JA und einem verschmitzten Lächeln beantworten.

Die Hagebutte ist schon eine tolle Frucht und deshalb auch nicht umsonst bei den Vögeln und anderen Tieren sehr beliebt. Mich wird sie jedenfalls als Tee oder Marmelade durch die kalte Jahreszeit begleiten und auch dir rate ich zu einem heißen Trunk aus dieser gesunden Frucht! Wohl bekomm`s.


weitere Informationen:
https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/pflanzen/rosen-stachelige-schoenheiten.html
https://www.gartenjournal.net/wildrose-vermehren

Mandala:
https://www.kigaportal.com/de/downloads/mandalas/fruechte-mandalas/hagebutten-mandala/


Detektiv- und Rätselblätter zum Ausdrucken

Hier findet ihr eine kleine Rätselaufgabe und ein Ausmalbild zur Rose und Hagebutte.


Wilma Wusel entdeckt ein Herbstspielzeug

Wilma Wusel entdeckt ein Herbstspielzeug


Hallo du,
heute habe ich ein Rätsel für dich:

Ein Igel saß auf einem Blatt,
das wie die Hand fünf Finger hat,
auf einem Baum.
Du glaubst es kaum!

Der grüne Igel, stachelspitz,
fiel auf den Kopf dem kleinen Fritz,
von seiner Mütze
in die Pfütze.

Da war es mit dem Igel aus.
Er platzte, und was sprang heraus
mit einem Hops?
Ein brauner Mops.

Hermann Siegmann

Na, hast du das Herbsträtsel erraten? Mit diesen Baumfrüchten bauen viele Kinder Männlein und andere Figuren. Auch ich habe in diesem Herbst ganz viele Ka… ups!!! – jetzt hätte ich ja beinahe die Lösung des Rätsels verraten – gesammelt, denn sie sind schönes Spielzeug und Bastelmaterial. Ich habe mir gleich eine Herbstrakete gebastelt.

Aber man kann mit diesen Baumfrüchten noch viele andere Dinge machen… Z.B. ein Tastbad. Ich wollte unbedingt wissen, was darin versteckt war.

Wow – eine Eichel! Na ja, ist zwar nicht die Leckerste, aber immerhin…

Versuche es doch einmal mit deinen Freund*innen.

Und wenn ihr zwei Tastbäder habt, dann könnt ihr sogar um die Wette nach Bonbons, Murmeln oder anderen schönen Dingen tasten.



Meine schönste Ka.., ups.., ach, eigentlich weißt du es ja bestimmt schon, dass des Rätsels Lösung die KASTANIE ist.

Also, ich bemalte die schönste Kastanie mit einem lustigen Gesicht und dabei kam ich auf eine Idee.

Ich werde noch viele lustige Kastanienköpfe und kleine Sonnen für meine Freund*innen gestalten.

Dann haben sie die „Gute Laune“ oder eine „Sonne für die Hosentasche“ und können sich jederzeit daran erfreuen! Und auf einem Frühstückstisch oder in der Brotbüchse ist eine hübsch bemalte Kastanie ganz gewiss auch eine schöne Überraschung, die jede/n erfreut.


Nun suchte ich mir eine schöne runde Kastanie aus dem Korb und bastelte eine Kastanienbahn, bei der ich den Schwierigkeitsgrad des Geschicklichkeitsspiels immer wieder ändern kann.

Kleiner Tipp von mir: Wenn du die Klammern nicht hast, kannst du die Papprollenabschnitte auch ankleben. Dann ist es zwar nicht möglich die Kugel- oh, pardon- die Kastanienbahn zu variieren, aber du hast dann auch ein tolles, selbst gebasteltes Geduldsspiel!

Die Spielregel ist sehr einfach: Schaffst du es, die Kastanie in der richtigen Reihenfolge von 1 bis ins Ziel in möglichst kurzer Zeit zu kullern?

Jetzt gehe ich aber raus, um die Herbstsonne zu genießen. Dann werde ich bestimmt noch mehr runde Baumfrüchte finden, oder spitze Dinge, oder weiche Samen, oder oder oder… Waldschatzsuche macht Spaß!


Tolle Kastanientiere
(Link zu Cuchikind)

Noch mehr tolle Kastanientiere und weitere Bastelideen
(Link zu MAMAkreativ)

Podcast Folge 8: „Tolle Früchtchen“

Podcast Folge 8: „Tolle Früchtchen“

Heute begleiten wir Maja und Lucas auf einen herbstlichen Waldspaziergang.

Dabei machen sie eine wundersame Entdeckung und lernen eines der ältesten Lebewesen unseres Planeten auf eine ganz neue Art kennen.

Schau mal hier Wilma Wusel hat auch schon tolle Früchtchen entdeckt.

Und über die Stinkmorchel und andere Früchtchen könnt ihr auch etwas erfahren.

Noch ein paar spannende Links

Büchertipps:

Rita Lüder: „Pilze zum Genießen“ & „Die geheimnisvolle Welt der Pilze“
(Link zum Kreativpinselverlag)

Kreatives:

Diverse Basteleien mit und aus Pilzen
(Link zur Kreativwerkstatt der Deutschen Gesellschaft für Mykologie)

Pilzwissen für Kinder:

Pilzlexikon der Naturdetektive
(Link zur Kinderseite des Bundesamts für Naturschutz)

Pilzlexikon von Klexikon
(Link zu Online-Lexikon für Kinder)

Pilzwissen für Ältere:

Infothek zum Thema Pilze
(Link zur Deutschen Gesellschaft für Mykologie)

Experimente:

Sporenabdrücke selber machen
(Link zu Wissen macht Ah! des WDR)

Pilze selber züchten im Pilzzuchtglas
(pdf zum Herunterladen)

Filme:

Für Kinder (Checker Tobi)
(Link zu YouTube)

Für Erwachsene (Im Königreich der Pilze)
(Link zu YouTube)


Wilma Wusel entdeckt den Herbst

Wilma Wusel entdeckt den Herbst

Hallo du!

Na, erkennst du ihn? Das ist Hartmut, mein Ahornbaum vor der Haustür. Diesmal habe ich ein Rubbelbild von seiner Rinde gemacht. In Künstlerkreisen wird diese Art zu malen „Frottage“ genannt!

Wow, wie die Zeit vergeht, denn seit dem Frühling war ich sehr oft bei Hartmut. Erst war er kahl, dann hatte er sich mit kleinen Blumensträußen geschmückt, um sich später in ein dichtes grünes Blätterkleid zu verhüllen.

Dies diente mir in den heißen Tagen oft als Schattenspender. Als Dank dafür spendierte ich meinem Baum so manchen Eimer Wasser.


Neulich konnte ich wieder etwas Neues an ihm erkennen, denn zwischen den Blättern entdeckte ich so was Ähnliches wie Flügel. Das hatte richtig Spaß gemacht, mit diesen zu spielen:

Als ich Hartmut ein paar später Tage später besuchte, erkannte ich ihn kaum wieder, denn er war kunterbunt und schenkte mir neues Spielzeug. Seine bunten Blätter!

Na, wie gefallen dir meine Blattkrone und mein Rosenstrauß?


Nun gab es für mich kein Halten mehr – ich wollte noch mehr vom Herbst entdecken! Deshalb ging ich in den Wald.

Dort musste ich höllisch aufpassen, denn erst hätte ich mir beinahe den Kopf an den Pilzen gestoßen und dann wäre ich fast auf den Eicheln ausgerutscht.

Wow, so viele Eicheln weit und breit. Auf den ersten Blick sah eine Eichel wie die andere aus. Aber als ich genauer hinschaute, entdeckte ich auf meinem Waldspaziergang so einige Unterschiede:

Hier waren ganz große und feste, dort wiederum kleine und zierliche zu finden. Einige Eicheln waren sogar noch in ihrem Eichelbecher und auch die sahen ganz verschieden aus. Da scheint es wohl nicht nur DIE Eiche zu geben, sondern mehrere Arten!

Ich sammelte die verschiedenen Eicheln, deren Eichelbecher und auch Blätter von den Bäumen, um das Eichenrätsel zu Hause lösen zu können. Schließlich habe ich Eicheln zum Fressen gern und da muss ich doch wissen, wie die heißen, die mir am besten schmecken. Denn Eichel ist nun mal nicht gleich Eichel, wie ich feststellen musste.

Zu Hause stöberte ich  in meinem Naturführer und konnte das Eichelrätsel lösen! Danach begann ich meine Eichelbastelwerkstatt…


Werde auch du zum/r Herbstentdecker*in und Herbstkünstler*in!

Hier findest du das Herbst-Detektivblatt zum Herunterladen…..

Naturtagebuch Herbst

…und weitere herbstliche Bastelideen

Wie erstelle ich eine Frottage?
(Link zu Youtube – ab 5:16 min mit Blatt)

Windlichter mit bunten Herbstblättern
(Link zu Radio Bayern 1)

DIY Blätterschüssel
(Link zu Balcony Garden Web)

Verschiedene Eichelmemories

Eichelmemory mit bunten Hütchen
(Link zum Blog von Wheelymom)

Eichenmemory zu den verschiedenen Eichenarten
(PDF zum Herunterladen)