Wildschwein Wilma Wusel sitzt vor einer Wilma Wusel aus Schnee. Diese ist ein ganzes Stück größer als sie.

Detektei Wilma Wusel

Wilma, die Detektivin auf Spurensuche

Teil 1 – Spuren im Schnee

Horidojoho, es hat geschneit. Ich habe mir gleich draußen all die tollen Schneefiguren und Schneetiere angeschaut, die die Berliner Kinder so kunstvoll gebaut haben.


Hast du auch etwas bauen können? Also, als ich so durch den Schnee stapfte und tollte und Schneeengel machte, ist mir einiges aufgefallen, was mich sehr neugierig gemacht hat.

Als ich genau hingesehen habe, gab es an vielen Stellen komische Abdrücke im Schnee.


Gleich habe ich ein Detektivbüro eröffnet und mir ein Türschild gebastelt:

Detektivbüro Wilma Wusel
Spurensuche und Tracking aller Art
Ich verfolge jede Fährte!

Danach hab ich mich mit meinen neuen Weihnachtsgeschenken Lupe, Lineal, Spurenbuch und rote Pudelmütze nochmals auf den Weg nach draußen gemacht.

Spuren suchen, Fährten verfolgen, herausfinden, wer da so alles unterwegs ist – im Schnee ist es besonders toll auf den Spurenklassiker, den Fußabdruck, zu achten! Da wollte ich mal zeigen, was ich gefunden habe und was du vielleicht auch finden kannst, wenn du nach draußen gehst.


Du kannst dir mal vor deinem Haus, wenn noch Schnee liegt, einen Schuhabdruck mit seinem speziellen Muster genau ansehen und versuchen, diesem Abdruck ein Stück zu folgen, so als Übung. Manchmal muss man sehr schnell sein, wegen der Schneeräum-Dienste.
Aber im nächsten Park ist es dann bestimmt schon einfacher.

Oder du kannst mit deiner Familie ein Ratespiel für Superdetektiv*innen machen „Wer war da unterwegs“? Dafür musst du dir vorher alle eure Sohlen genau ansehen. Oder eine/r von euch macht eine Spezial-Schneespur und ihr könnt dann gemeinsam raten, was hat sie/er wohl gemacht z.B. hüpfen, tanzen, auf einem Bein springen, trippeln oder rennen.


Bloß gut, dass das Wildschein nicht festgefroren ist!






Im Schnee kann man aber auch richtig gut sehen, wie viele meiner Freunde überall immer unterwegs sind.



Und mit etwas Übung kann man auch die Geschichten erkennen, die sie so erleben.

Vielleicht hat sich eine Maus aus ihrer Wohnung getraut und einen kleinen Samen zum Knabbern gefunden oder eine Meise ist vor einer schleichenden Katze weggeflogen.


Ich habe einzelne Abdrücke entdeckt und mir genau angeschaut, wieviel Zehen das Tier so hat und wie die Form der Füße aussieht.

An den Fährten kannst du sogar erkennen, wie das Tier so läuft… Ich habe richtige Fährten gefunden, die man zum Beispiel sehen kann, wenn ein Tier quer durch den Garten  oder über eine Wiese im Park gelaufen ist. Psssst – Marder, Katzen oder Krähen laufen auch gern über Autos.


Im Garten gab’s noch diese tollen Hinweise auf meine Freundin Käthe Krähe. Leider war sie schon weg.


So einen Tiergang kannst du auch versuchen, mal nachzumachen. Z. B. beim Schnüren – so nennt man die Laufweise des Fuchses – musst du die Füße (und Hände) immer genau auf einer Linie aufsetzen, so dass eine Abdruckskette entsteht. Oder den Hasensprung, bei dem die Füße immer die Hände überholen… Bei der letzten Spur würden wir Menschen uns sicher die Zähne ausbeißen. Von wem die wohl ist?

Hoffentlich schneit es bald mal wieder… Viel Spaß dir dann im Schnee!


Tolle und ausführliche Übersicht über Tierspuren im Schnee
(Link zum Gartenjournal)

Bei Löwenzahn gibt’s noch mehr Spuren im Schnee
(Link Kindersendung Löwenzahn vom ZDF)

Tierspuren und winterliche Unternehmungs-Tipps
(Link zur Seite von GEOlino)

Auf Spurensuche mit dem Wald-Entdecker-Buch der Waldschule Grunewald
(Link zum Wald-Entdecker-Buch)


Die Detektivblätter zum Ausrdrucken

Hier kannst du dir die kostenlosen Vorlagen für deine Detektivblätter runterladen und ausdrucken.

Detektivblatt zur Spurensuche

Schatzsuchen im Frühling

„Schatzsuchen im Frühling“

…für alle Familien, und auch Einzelpersonen, die sich an der frischen Luft erholen und einen Ausflug in den Wald machen möchten, bieten die Waldschulen Bucher Forst und Plänterwald spannende Streifzüge durch ihre Reviere an.

So funktioniert’s:

Ihr startet an den Waldschulen. Dort sind die jeweiligen Anleitungen für die individuellen Schatzsuchen ausgehangen. Ihr braucht weiter nichts als gute Spürnasen, einen scharfen Blick und ein paar Spezialkenntnisse.

Passend zur Folge dieses Podcasts geht es bei der Schatzsuche im Bucher Forst gerade um den Fuchs.

Im Plänterwald dreht sich gerade alles um den Frühling.

Wir wünschen euch ganz viel Spaß und freuen uns, auf eure Nachrichten von der Waldschatzsuche. Die finden wir auf jeden Fall! Ihr werdet sehen, wo…

Podcast Folge 9: „Schweinekalt im Winterwald“

Podcast Folge 9: „Schweinekalt im Winterwald“

Es ist kalt geworden und der Winter steht vor der Tür. Auf den ersten Blick ist es still im Wald, aber noch ist einiges los dort draußen.

Zusammen entdecken wir heute mit euch die genialen Tricks der Tiere und erfahren, wie sie den kalten Winter meistern.

Noch ein paar spannende Links

Winterliche Snackbar – Wer frisst was am Vogelhaus?
(Link zum NABU)

Futterhäuschen selber bauen
(Link zum NABU)

Meisenknödel und Futterglocken basteln
(Link zum NABU)

Wilma Wusel entdeckt das Reich der Pilze

Wilma Wusel entdeckt das Reich der Pilze

Horidojoho,

gerade ist im Wald richtig viel los. Überall sind Menschen mit Körben unterwegs, die nach Pilzen suchen. Hast du das schon mal gemacht? Die meisten Menschen suchen immer nur nach ganz bestimmten Sorten: Steinpilze, Maronen und so. Das sind Pilze, die ungiftig und lecker sind.

Achtung! Um Pilze zum Essen zu sammeln, musst du dich sehr gut auskennen oder jemanden dabei haben, der sich auskennt!

Aber wenn du dich einfach mal so nach Pilzen umschaust, wirst du die tollsten Formen und Farben entdecken und merken, wie schön, wundersam und vielfältig diese Pilzgeschöpfe sein können. Sie wachsen an Bäumen, unter Blättern, auf Wiesen…eigentlich überall.



Pilze, wow, was die alles können.

Pilze sorgen zum Beispiel dafür, dass alles was im Wald an Holz rumliegt wieder zu Waldboden wird,
dass die Bäume genug Wasser bekommen,
aber auch dafür, dass unser Brot und Kuchen so gut aufgehen.
Zum Backen benutzen wir nämlich oft Hefe und die ist auch ein lebendiger Pilz.

Und das, was wir so Pilz nennen, ist in Wahrheit nur ein ganz kleiner Teil vom Pilz, nämlich die Frucht, so wie der Apfel vom Apfelbaum.

Der größte Teil vom Pilz ist überall im Boden als feinste Fäden, man nennt sie Myzel, versteckt. Um die zu entdecken, musst du wirklich suchen.

Die Pilze sehen übrigens nicht nur toll aus, sie haben auch sehr lustige Namen:

Hallimasch, Stinkmorchel, gemeine Hundsrute, geweihförmige Holzkeule, Ziegenlippe und so.

Wenn du einen Pilz entdeckst, kannst du ihm ja mal einen passenden Namen geben.

Einige Pilze solltest du kennenlernen, weil sie sehr giftig sind. Aber keine Angst, es passiert nichts, wenn Du sie mal versehentlich anfasst. Für eine Pilzvergiftung muss man den Pilz immer essen.

Du kannst alle Pilze anfassen.

Hier siehst du mich mit einem der giftigsten Pilze in Deutschland, dem Knollenblätterpilz.

Aus diesen Pilzen kann man Tinte machen.

Dazu musst du nur einen oder mehrere Pilze in ein Glas stellen und warten bis er zu Tinte zerfließt.

Dieser Pilz ist sehr gesund, wenn man ihn wirklich kennt.

Er wächst nur an Birken. Birken sind Bäume mit weißer Rinde und deshalb gut zu erkennen.

Wahrscheinlich wissen die Menschen schon lange, dass er sehr gesund ist. Kennst du Ötzi, den „Mann aus dem Eis“? Er hat zwei Scheiben von diesem Pilz um den Hals getragen.

Wenn du Lust hast, kannst du losziehen auf Pilzsafari und auch Pilze fotografieren und auf Instagram mit mir teilen:

#wilmawuselentdecktpilze

Wenn du Pilze sammeln willst, hilft dir auch ein gutes Pilzbuch: z.B. Einfach sicher Pilze sammeln, Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger von Rita Lüder, BLV 2018



Infos zu Pilzen
(Link zu naturdetektive.bfn.de)

Noch mehr Infos zu Pilzen
(Link zum Waldentdeckerbuch der Waldschule Grunewald)

Filme
Pilze sammeln
(Link zu ZDF Logo)

eine spannende Löwenzahngeschichte mit vielen Pilzinfos
(Link zu ZDF Löwenzahn)

Der Pilz-Check
(Link zu Checker Tobi auf youtube)

Hier könnt ihr Pilze wachsen sehen
(Link zu WDR die Sendung mit dem Elefanten)

So werden Pilze gezüchtet
(Link zu WDR die Sendung mit der Maus)

Wilma Wusel entdeckt die Spree

Wilma Wusel entdeckt die Spree

Hallo Du,
war das neulich noch mal warm! Ich kam bei meinen Walderkundungen so richtig ins Schwitzen. Gut, dass ich eine Flasche Wasser dabei hatte. Ich schaute mir dann auch mal das Etikett genauer an, denn mein Getränk war nach einem Fluss benannt und der Fernsehturm war auch zu erkennen. 

Ich dachte nach: ‚Stimmt, ein großer Fluss in Berlin heißt doch SPREE!‘

Zu Hause schaute ich mir das gleich mal auf dem Stadtplan an!

Wow, ist die SPREE lang. Die fließt ja quer durch die Stadt, vom Müggelsee, am  Berliner Hauptbahnhof und Charlottenburger Schloss vorbei bis zur Altstadt von Spandau! Ach so, deshalb nennt man Berlin auch „SPREEATHEN“!

Doch woher kommt die SPREE eigentlich, vielleicht aus dem Spreewald?


Ich forsche weiter:

Die SPREE hat sogar 3 Quellen, denn sie fängt in Sachsen ganz in der Nähe der Landesgrenze zu Tschechien an! Dann las ich, dass die SPREE ungefähr 400 km lang ist, durch den Spreewald (daher auch der Name!) fließt und dann in einem anderen Fluss (die Havel) endet/ mündet.

Ich überlegte: Ein Mensch wandert ungefähr 4 km in der Stunde. Wieviel Stunden bräuchte er denn, um die ganze Spree abzulaufen? Also ich würde es in meinem Schweinsgalopp in 10 Stunden schaffen, wenn ich dafür genug Ausdauer hätte.

Was meinst du, wie schnell bin ich denn in meiner schnellsten Gangart? 20km/h, 30 km/h oder 40 km/h? Leider erreiche ich das Tempo nur auf kurzen Strecken, deshalb würde ich auch viel viel länger als 10 Stunden brauchen.

Da fällt mir ein, dass es ja den quer durch Berlin führenden Spreeweg gibt. Vielleicht fange ich dort erst mal an, um wenigstens ein Stück von der SPREE abzulaufen. Oder ich werde demnächst eines der vielen Schiffe nutzen, die auf den Berliner Gewässern rumschippern.

Jetzt werde ich aber weiter ermitteln, denn ich bin neugierig geworden:

Die SPREE mündet also in die Havel, doch wohin fließt die eigentlich?? Aha, sie endet in einem noch größeren Fluss, nämlich in der Elbe, ja und die fließt in ein Meer, die Nordsee!!!

Das ist ja toll, dann kann mein Floß, was mir neulich auf der Havel davon schwamm, das Meer erreichen! Ob es schon da ist und ob es unterwegs tierische Begegnungen hatte???

Hoffentlich wurde mein Floß nicht vom Biber verbaut oder vom Graureiher mit einem Fisch verwechselt! Vielleicht nutzte es aber auch eine Ente als Schwimmhilfe?



Also wenn mein Floß bis zur Nordsee geschwommen ist, das wäre ja super!!! Dann würde es den riesigen Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen begegnen – coole Vorstellung!!! Apropos, Vorstellung – ich kann mir immer noch nicht vorstellen, warum die großen Schiffe schwimmen können, die sind doch aus Stahl und Stahl kann doch nicht schwimmen??? Weißt du es? Und überhaupt, warum können denn Dinge schwimmen und sogar Tiere auf dem Wasser laufen?


Willst du mit mir WASSERDETEKTIV*IN werden?

Hier findest du das Detektivblatt zum Thema Wasser mit vielen spannenden Experimenten zum Herunterladen

Naturentdeckertagebuch Wasser


Wandertipp
Beschreibung des Waldspaziergangs Havelhöhenweg
(Link zu berlin.de/Berliner Forsten)

Spannende Infos
Nela erklärt die Oberflächenspannung
(Link zu Nela forscht.de)

Warum schwimmt ein Schiff?
(Link zu WDR Sendung mit der Maus)

Wie läuft der Wasserläufer über’s Wasser?
(Link zu WDR Sendung mit der Maus)

Ein Spiel zum Selberbauen
Fischrennen
(PDF zum Herunterladen)

Hörspiel
„Die Wolke, die nicht regnen wollte“
(Link zu youtube.com)

Wilma Wusel ist ganz Wildschwein

Wilma Wusel ist ganz Wildschwein

Horidojoho und nöff nöff-oink oink.

Ich möchte dir endlich mal meine Artgenossen*innen vorstellen.

Klar, du weisst, ich bin der berühmteste Frischling Berlins, oder?

Und Berlin ist nicht nur die Hauptstadt von Deutschland, sondern auch die Hauptstadt der Wildschweine, weil hier so viele von uns leben!

Ihr Menschen und wir Wildschweine leben ja gemeinsam in Berlin.

Ich habe bei meinen letzten Besuchen im Wald ein paar Mal einige meiner Kolleg*innen getroffen und stelle dir vor, wie man sich als Wildschwein so benimmt.

Vielleicht willst du was davon nachmachen? Am Baum schubbern oder im Schlamm suhlen? Oder dich mit deinem Rüssel, oh Tschuldigung deiner Nase, orientieren, so wie ich?

Außerdem will ich noch sagen. Wir Wildschweine sind sehr schlau und können sehr gut riechen.

Wir lernen ganz geschwind und wenn Menschen uns füttern oder nicht auf ihr Essen aufpassen, dann sind wir an einigen Ecken z.B. am Teufelssee im Grunewald schnell da und fressen, was wir kriegen können.

Dann erschrecken manchmal die Menschen und uns Wildschweinen tut das Essen der Menschen auch nicht so richtig gut. Vor allem, wenn es noch verpackt ist.

Also ich würde mir wünschen, die Menschen passen besser auf ihre Sachen auf und lassen keinen Müll zurück.


Hier meine Erlebnisse

Ich habe mich gesuhlt und an einem Malbaum geschubbert, um meine Haut zu pflegen. 

Ich habe auch eine große Rotte- so nennen die Menschen eine Wildschweingruppe – von ganz jung bis alt im Grunewald getroffen. 

Wir Wildschweine können in der Dämmerung besser sehen als Menschen und genießen es, wenn wir den Wald in der Nacht ganz für uns haben.

Den Boden habe ich natürlich nicht ganz alleine umgegraben. Das waren meine Kolleg*innen bei der Futtersuche. 

Ich war natürlich mit Schlauchboot am Teufelssee und habe die Bache Elsa getroffen, bevor sie berühmt wurde.


Ein Video zu Wildschwein Elsa
(Link zu youtube.de)

Wildschwein Infos
(Link zu naturdetektive.bfn.de)

Film zu Wildschweinen
(Link zu youtube.de)


Diesmal ein Forscherblatt
aus dem Wald-Entdecker-Buch
der Waldschule Grunewald