Wilma Wusel entdeckt das Reich der Pilze

Wilma Wusel entdeckt das Reich der Pilze

Horidojoho,

gerade ist im Wald richtig viel los. Überall sind Menschen mit Körben unterwegs, die nach Pilzen suchen. Hast du das schon mal gemacht? Die meisten Menschen suchen immer nur nach ganz bestimmten Sorten: Steinpilze, Maronen und so. Das sind Pilze, die ungiftig und lecker sind.

Achtung! Um Pilze zum Essen zu sammeln, musst du dich sehr gut auskennen oder jemanden dabei haben, der sich auskennt!

Aber wenn du dich einfach mal so nach Pilzen umschaust, wirst du die tollsten Formen und Farben entdecken und merken, wie schön, wundersam und vielfältig diese Pilzgeschöpfe sein können. Sie wachsen an Bäumen, unter Blättern, auf Wiesen…eigentlich überall.



Pilze, wow, was die alles können.

Pilze sorgen zum Beispiel dafür, dass alles was im Wald an Holz rumliegt wieder zu Waldboden wird,
dass die Bäume genug Wasser bekommen,
aber auch dafür, dass unser Brot und Kuchen so gut aufgehen.
Zum Backen benutzen wir nämlich oft Hefe und die ist auch ein lebendiger Pilz.

Und das, was wir so Pilz nennen, ist in Wahrheit nur ein ganz kleiner Teil vom Pilz, nämlich die Frucht, so wie der Apfel vom Apfelbaum.

Der größte Teil vom Pilz ist überall im Boden als feinste Fäden, man nennt sie Myzel, versteckt. Um die zu entdecken, musst du wirklich suchen.

Die Pilze sehen übrigens nicht nur toll aus, sie haben auch sehr lustige Namen:

Hallimasch, Stinkmorchel, gemeine Hundsrute, geweihförmige Holzkeule, Ziegenlippe und so.

Wenn du einen Pilz entdeckst, kannst du ihm ja mal einen passenden Namen geben.

Einige Pilze solltest du kennenlernen, weil sie sehr giftig sind. Aber keine Angst, es passiert nichts, wenn Du sie mal versehentlich anfasst. Für eine Pilzvergiftung muss man den Pilz immer essen.

Du kannst alle Pilze anfassen.

Hier siehst du mich mit einem der giftigsten Pilze in Deutschland, dem Knollenblätterpilz.

Aus diesen Pilzen kann man Tinte machen.

Dazu musst du nur einen oder mehrere Pilze in ein Glas stellen und warten bis er zu Tinte zerfließt.

Dieser Pilz ist sehr gesund, wenn man ihn wirklich kennt.

Er wächst nur an Birken. Birken sind Bäume mit weißer Rinde und deshalb gut zu erkennen.

Wahrscheinlich wissen die Menschen schon lange, dass er sehr gesund ist. Kennst du Ötzi, den „Mann aus dem Eis“? Er hat zwei Scheiben von diesem Pilz um den Hals getragen.

Wenn du Lust hast, kannst du losziehen auf Pilzsafari und auch Pilze fotografieren und auf Instagram mit mir teilen:

#wilmawuselentdecktpilze

Wenn du Pilze sammeln willst, hilft dir auch ein gutes Pilzbuch: z.B. Einfach sicher Pilze sammeln, Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger von Rita Lüder, BLV 2018



Infos zu Pilzen
(Link zu naturdetektive.bfn.de)

Noch mehr Infos zu Pilzen
(Link zum Waldentdeckerbuch der Waldschule Grunewald)

Filme
Pilze sammeln
(Link zu ZDF Logo)

eine spannende Löwenzahngeschichte mit vielen Pilzinfos
(Link zu ZDF Löwenzahn)

Der Pilz-Check
(Link zu Checker Tobi auf youtube)

Hier könnt ihr Pilze wachsen sehen
(Link zu WDR die Sendung mit dem Elefanten)

So werden Pilze gezüchtet
(Link zu WDR die Sendung mit der Maus)

Wilma Wusel entdeckt den Herbst

Wilma Wusel entdeckt den Herbst

Hallo du!

Na, erkennst du ihn? Das ist Hartmut, mein Ahornbaum vor der Haustür. Diesmal habe ich ein Rubbelbild von seiner Rinde gemacht. In Künstlerkreisen wird diese Art zu malen „Frottage“ genannt!

Wow, wie die Zeit vergeht, denn seit dem Frühling war ich sehr oft bei Hartmut. Erst war er kahl, dann hatte er sich mit kleinen Blumensträußen geschmückt, um sich später in ein dichtes grünes Blätterkleid zu verhüllen.

Dies diente mir in den heißen Tagen oft als Schattenspender. Als Dank dafür spendierte ich meinem Baum so manchen Eimer Wasser.


Neulich konnte ich wieder etwas Neues an ihm erkennen, denn zwischen den Blättern entdeckte ich so was Ähnliches wie Flügel. Das hatte richtig Spaß gemacht, mit diesen zu spielen:

Als ich Hartmut ein paar später Tage später besuchte, erkannte ich ihn kaum wieder, denn er war kunterbunt und schenkte mir neues Spielzeug. Seine bunten Blätter!

Na, wie gefallen dir meine Blattkrone und mein Rosenstrauß?


Nun gab es für mich kein Halten mehr – ich wollte noch mehr vom Herbst entdecken! Deshalb ging ich in den Wald.

Dort musste ich höllisch aufpassen, denn erst hätte ich mir beinahe den Kopf an den Pilzen gestoßen und dann wäre ich fast auf den Eicheln ausgerutscht.

Wow, so viele Eicheln weit und breit. Auf den ersten Blick sah eine Eichel wie die andere aus. Aber als ich genauer hinschaute, entdeckte ich auf meinem Waldspaziergang so einige Unterschiede:

Hier waren ganz große und feste, dort wiederum kleine und zierliche zu finden. Einige Eicheln waren sogar noch in ihrem Eichelbecher und auch die sahen ganz verschieden aus. Da scheint es wohl nicht nur DIE Eiche zu geben, sondern mehrere Arten!

Ich sammelte die verschiedenen Eicheln, deren Eichelbecher und auch Blätter von den Bäumen, um das Eichenrätsel zu Hause lösen zu können. Schließlich habe ich Eicheln zum Fressen gern und da muss ich doch wissen, wie die heißen, die mir am besten schmecken. Denn Eichel ist nun mal nicht gleich Eichel, wie ich feststellen musste.

Zu Hause stöberte ich  in meinem Naturführer und konnte das Eichelrätsel lösen! Danach begann ich meine Eichelbastelwerkstatt…


Werde auch du zum/r Herbstentdecker*in und Herbstkünstler*in!

Hier findest du das Herbst-Detektivblatt zum Herunterladen…..

Naturtagebuch Herbst

…und weitere herbstliche Bastelideen

Wie erstelle ich eine Frottage?
(Link zu Youtube – ab 5:16 min mit Blatt)

Windlichter mit bunten Herbstblättern
(Link zu Radio Bayern 1)

DIY Blätterschüssel
(Link zu Balcony Garden Web)

Verschiedene Eichelmemories

Eichelmemory mit bunten Hütchen
(Link zum Blog von Wheelymom)

Eichenmemory zu den verschiedenen Eichenarten
(PDF zum Herunterladen)