Wilma Wusel entdeckt einen Himmelsstürmer

Wilma Wusel entdeckt einen Himmelsstürmer


Nun ist der Sommer vorbei! Gewiss warst du viel draußen, um die warmen Temperaturen und die Natur zu genießen!
Auch ich war oft im Wald unterwegs. Einmal fühlte ich mich wie in einem Dschungel, denn die Bäume waren oben bis unten bewachsen. Ich konnte kaum den Stamm erkennen! Das wunderte mich sehr. „Was das wohl sein mag?“ Nun wollte ich dieses Rätsel erforschen:


Dazu musste ich mich durch einen grünen Teppich am Waldboden begeben. Nanu- das waren ja alles grüne Blätter, die aber nicht von den Bäumen stammen! Sie wuchsen so dicht, dass ich darin fast verschwand. Außerdem musste ich aufpassen, dass ich nicht stolperte. Wie Schlingpflanzen schlängelte sich das Blättermeer am Boden entlang.

Als ich an dann an einem dieser „grünen“ Bäume stand, machte ich eine Entdeckung. Einige dieser Blätterschlangen vom Boden kletterten am Stamm des Baumes hoch! Das ist komisch- erst wachsen sie am dunklen Waldboden und dann strecken sie sich der Sonnen entgegen? Dann dient der Baum wohl als Klettergerüst dieser Pflanze, denn ohne ihn könnte solche eine Blätterschlange nie hoch hinaus.

Nun betrachtete ich die Blätter genauer. Mal hatten sie drei Blattzipfel, mal waren es fünf. Sie waren auch nicht so weich, wie die Blätter der Kastanie oder anderer Laubbäume. Ja, sie fühlten sich eher ledrig an. Dann stutzte ich- irgendwie kam mir die Blattform bekannt vor…
Wo hatte ich sie denn schon mal gesehen?
Grübelnd stolperte ich zum Waldweg zurück. Dabei verschluckte ich was und musste husten.

Jetzt fiel es mir ein. Der Hustensaft, den ich neulich einnahm, hatte solch ein Blatt auf dem Etikett. Es war EFEU-Hustensaft!
Aha, die Blätterschlangen sind der EFEU!!! Nun interessierte mich, wie der Hustensaft hergestellt wird, denn dann könnte ich mir diesen bei Bedarf selbst herstellen!
Ich ermittelte im Internet. Ein Rezept gefiel mir besonders:

Nun interessierte mich, wie man denn das Alter vom Efeu bestimmen kann. Aha, es ändert sich nicht nur die Wuchsform, sondern auch die Blattform! Erst sind sie herzförmig mit Zipfeln und nach 8-10 Jahren werden sie eiförmig.
Dann erst bildet der Efeu auch Blüten, aus denen dunkelblaue Beeren werden. Diese sind für Menschen giftig, für Vögel aber eine wichtige Futterquelle im Winter.

Tage später war ich wieder unterwegs. Da hörte ich über mir ein Brummen. Ich schaute hin und entdeckte ein großes blühendes Gewächs.
„Hey, hier steht ja ein alter Efeu! Wow, der wird ja umschwärmt!“
Das ist ja auch kein Wunder, denn viele Blumen sind im Spätsommer verblüht, so dass der Efeu jetzt ein toller Nahrungsort für Insekten ist.

Ein umschwärmter Efeu

Ich bewunderte noch einige Zeit das geschäftige Treiben und konnte dabei die unterschiedlichsten Bienen entdecken.
Dann erntete ich ein paar Blätter für den Hustensaft und einige Efeutriebe vom Boden, um mir einen Kranz zu flechten.

Fleißige Biene

Außerdem wollte ich noch ein Waschmittel aus Efeublättern herstellen. Das hatte ich nämlich auch noch ermittelt und fand das sehr interessant, mal Seife aus der Natur und nicht aus der Drogerie zu nutzen!
Hier ist das Rezept dazu:
1 Handvoll Efeublätter (ca. 30 g) zerschneiden und in ein Schraubglas geben.  Heißes Wasser (300 ml) aufkochen, über die Blätter gießen, das Glas verschließen und mehrere Stunden ziehen lassen. Wenn sich bei einer Schüttelprobe Schaum bildet, ist die Waschlauge fürs Hände- oder Wäschewaschen fertig.
Versuche es doch auch einmal!

Wow, der Efeu ist ja ein richtiger Tausendsassa:
Er ist Bodenkriecher, aber auch Kletterkünstler, verändert im Alter seine Blätter, dient den Insekten im Spätsommer als Nahrungsquelle, gibt den Vögeln Nist- und Versteckmöglichkeiten und wertvolles Winterfutter. Die Menschen nutzen ihn als Heil- und Waschmittel, zum Dekorieren sowie als natürlichen Hausschmuck oder Sichtschutz, denn er hat nämlich noch eine Besonderheit- er ist IMMERGRÜN!

Übrigens- der Efeu schadet den Fassaden, Zäunen und gesunden Bäumen nicht.  Im Gegenteil- doch höre selbst: 😊

Wilma Wusel löst einen Waldkrimi

Wilma Wusel löst einen Waldkrimi

Hallo du,

ich bin ganz aufgeregt, denn im kleinsten Wald Berlins, dem Plänterwald, ist ein Kriminalfall zu lösen! Mein Opa Wusel erzählte mir die ganze Story:

Seit Tagen geschehen im Plänterwald geheimnisvolle Dinge! Des Nachts sind knackende Geräusche zu hören und tags darauf sieht man überall frisch aufgewühlte Stellen im Herbstlaub. Und das Schlimmste an allem ist; es gibt immer weniger Eicheln im Plänterwald!

Die Tiere befragten sich gegenseitig, doch niemand von ihnen konnte diese Geheimnisse klären. Sie fassten einen Entschluss: „Fenja, unsere kleine Füchsin soll der Sache auf den Grund gehen. Füchse sind schließlich schlaue Tiere. So sagt man jedenfalls!“ Gesagt, getan. Fenja machte sich auf den Weg, um die rätselhaften Spuren zu lesen und somit Antwort auf die Frage „Wer schleicht denn durch den Wald?“ zu finden.

Ich begab mich auf die Spur der kleinen Füchsin und konnte auch alle Indizien finden, die sie mit ihrem Spürsinn entdeckte:

An der einzigen Kiefer des Plänterwaldes fand Fenja solche angeknabberten Zapfen? Sie wunderte sich: „Komisch, diese waren doch gestern noch nicht hier. Wer hat wohl hier gespeist?“

                                             Maus (A)                                             Wildschwein (C)                                             Specht (B)

So richtig klar war es ihr nicht, also trottete sie grübelnd weiter.

Unterwegs begann es zu regnen. Fenja verkroch sich schnell in ein Erdloch. Erst als die Sonne wieder lachte, begab sie sich erneut auf Schnüffeltour. Und da, unweit von ihrem Unterschlupf, war eine unbekannte Spur im Waldboden zu sehen. „Von wem stammt die denn?“ überlegte Fenja

     Hase (O)                    Reh (E)                    Wolf (B)

Da sie diese Frage nicht eindeutig beantworten konnte, dachte Fenja: „Ach, das ist bestimmt unwichtig!“ und ging weiter.

Ein wenig verärgert über ihre Unfähigkeit, nicht mal Fährten richtig lesen zu können, lief sie durch den Wald und blickt nicht nach rechts und links. Plötzlich fiel ihr ein Blatt auf die Schnauze. Sie schaute es genauer an und wunderte sich: „Nanu, dieses Blatt ist nicht von den hier stehenden Kiefern und Eichen. Von welchem Baum ist das wohl“?

     Birke (C)                    Ahorn (K)                    Linde (B)

Sie nahm das Blatt mit, um diese Frage unterwegs zu klären. Immer noch tief in Gedanken, stolperte Fenja fast über eine Geweihstange. „Ups, was ist denn das?“

Sie schnupperte. „Oh, das riecht ja nach Rothirsch!“ (E)

Fenja schnüffelte noch mal: „Oh, nein doch eher nach Damhirsch! (C)

Oder vielleicht nach Reh????“ (O)

Die kleine Füchsin war jetzt ganz verunsichert. „Mein Schnupfen von letzter Woche ist eben doch noch nicht richtig weg. Sonst hätte ich es bestimmt ganz sicher herausriechen können“, dachte sie und lief weiter.


Plötzlich blieb Fenja stehen. Was war das? Raschelte da nicht eine Maus? „Mmmh, das wäre lecker!“ dachte sie und verhielt sich ganz still. Da!!! Fenja sprang in‘s Laub und … spuckte mühevoll die vielen alten Blätter aus dem Maul. „War wohl nichts“, ärgerte sie sich. Doch dann fiel ihr die eigenartige Gestalt der Blätter auf. ´Wer sind denn die, die so was anknabbern?` dachte sie verächtlich!

                                             Eichhörnchen (C)                                              Kaninchen (B)                                            Kellerassel (A)


Doch weitere Gedanken darüber verschwendete sie nicht, denn ihr Jagdinstinkt führte sie weiter. Schließlich muss es doch irgendwo Mäuse geben!

Fenjas Jagd war erfolgreich! Gesättigt legte sie sich unter diesen Baum, um in Ruhe zu verschnaufen. Doch was war das? Über ihr begann ein lautes Gezwitscher und Gezeter. Verwundert schaute Fenja hoch. Dort sah sie einen Kasten, aus dem der Krach ertönte. „Nanu, wer wohnt denn in so einem kleinen Haus?“ fragte sich Fenja.

Amsel (B)                   Taube (O)                    Meise (A)

Ach was, hier finde ich ja doch keine Ruhe.“ Ärgerlich stand Fenja auf und setzte ihren Streifzug fort. Die kleine Füchsin blieb neugierig stehen. „Was hängt denn hier für ein Papier?“




Wildschwein (O) 

Maulwurf (A)       

Wühlmaus (B)

 

„Ach so, ist ja bloß eine Nachricht für die Zweibeiner. Für meinen Fall also uninteressant!“ stellte Fenja fest.



„Au, was piekt mich denn hier?“ Fenja leckte ihre rechte Pfote. Missmutig untersuchte sie die stachlige Baumfrucht. „Also, ein Igel ist es nicht. Doch was ist es dann?“

Kastanie (E) 

Eichel (B)   
   
Buchecker (C)

Grübelnd humpelte Fenja weiter.


Auf ihrem Streifzug kam die kleine Füchsin an eine sehr interessante Stelle:“ Hier riecht es ja lecker! Ob die wohl schmecken werden?“


Pfifferling (C)             

Fliegenpilz (O)    

Riesenschirmpilz (E)

Fenja schnupperte mehrmals an den Pilzen, konnte sich aber nicht entschließen hineinzubeißen. „Vielleicht bekommen sie mir nicht?“, überlegte sie.“ Ach, ich lass‘ sie stehen. Eigentlich habe ich auch gar keinen Hunger!“ Sie roch noch einmal an den appetitlich riechenden Pilzen und machte wieder sich auf den Weg.




Der Baum hat ja viele Löcher. Der sieht ja wie der Käse aus dem Papierkorb aus, den ich letzte Woche gegessen habe!“ Fenja lief um den Baum herum und grübelte:

„Ob der Förster die gemacht hat? Oder doch jemand anderes?


Buntspecht (K)

Falke (O)                               

Eichhörnchen (B)

„Also, viel schlauer bin ich eigentlich noch nicht.“ stellte Fenja traurig fest. „Ich schaff‘ es wohl doch nicht allein?“


Plötzlich sah sie etwas schillern. „Das ist ja eine schöne Feder! So blau, wie das Licht von der Polizei. Vielleicht ist sie von einem Polizisten?“

Buchfink (B)

Eichelhäher (A)


Elster (C)

Fenja nahm die Feder mit, um den „Polizisten des Waldes“ zu suchen und sie ihm wiederzugeben, denn schließlich ist diese aus seiner Uniform! Und wer weiß, möglicherweise kann er ihr auch weiterhelfen?…


Betrübt trottete Fenja durch den Wald. Sie war müde, fand den Polizisten nicht und hat das Rätsel noch nicht gelöst. Die kleine Füchsin wollte sich ein stilles Plätzchen zum Ausruhen und Nachdenken suchen. Doch als sie sich ausstreckte, schrak sie auf: „Ihh, hier stinkt’s!! Wer hat denn hier hingemacht?“

„Jetzt reicht’s mir. Ich hab‘ die Nase voll! Sollen doch andere den Fall lösen!“ Wütend lief Fenja davon, dabei stolperte sie in ein frisch gescharrtes Loch. „Auch das noch!“, schimpfte sie. Sie rappelte sich auf, verkroch sich in ihren Bau und ließ sich tagelang nicht blicken.

Das war ja auch kein Wunder, schließlich konnte sie die Frage der Fragen „Wer schleicht denn durch den Wald?“ nicht beantworten.

Dachs (B)                    Hirsch (E)                    Baummarder (O)




Aber ich konnte den Eicheldieb ermitteln und du kannst es bestimmt auch!

Löse die einzelnen Waldrätsel und notiere die richtigen Buchstaben. Nun musst du nur noch das Rätselblatt ausdrucken und die Felder mit den ermittelten Buchstaben rot ausmalen.


Dann weißt du, wer im Plänterwald die Löcher scharrt, knackende Geräusche macht und Eicheln stibitzt!
Viel Spaß!

Wilma Wusel pflanzt einen Baum

Wilma Wusel pflanzt einen Baum

Ich sitze unter einer schönen kleinen Buche, die vor ein paar Jahren von einem Kind gepflanzt wurde. Sicher fragt ihr euch, wieso wir in den Wald zum Bäume pflanzen gehen. Wachsen die dort nicht von alleine?

Hier ist die Erklärung: Die kleine Buche wurde in einen Kiefernreinbestand gepflanzt. Es standen auf der Fläche also nur Nadelbäume. So wie auf diesem Bild.

Doch jetzt wachsen in dem Wald viele kleine Buchen und in einiger Zeit wird es ein Wald sein, in dem Nadel- und Laubbäume gemischt stehen. So ein Mischwald bietet unterschiedliche Lebensräume und ist zum Beispiel besser gewappnet gegen Borkenkäfer oder Wetterextreme.

Ich freue mich besonders, wenn aus Eicheln oder Bucheckern kleine Laubbäume nachwachsen, aber ich helfe auch gerne ein bisschen nach, an Stellen, wo kaum Eichen oder Buchen stehen. Egal ob gekeimt oder gepflanzt, wer Bäume liebt, braucht viel Geduld!

Heute will ich euch mal erklären, wie man einen Baum pflanzt, so dass er eine gute Chance hat, groß und stark zu werden.

Wir haben letztes Jahr kleine Eichen und Buchen gekauft, die schon drei Jahre in einer Baumschule lesen und schreiben gelernt hatten. Nee, Baumschule heißt es nur. Da werden Eicheln oder Bucheckern ausgesät und nach einem Jahr in Reihen auseinandergepflanzt, das nenne man dann tatsächlich verschulen. Nach ein paar Jahren werden sie wieder ausgegraben und dort hingebracht, wo sie endgültig zu Bäumen heranwachsen sollen.

Jetzt haben wir die Pflanzen mit den bloßen Wurzeln auf unserer Pflanzfläche. Sie sind in Tüten gepackt, denn gerade die kleinen Wurzeln sind sehr empfindlich und dürfen nicht austrocknen.

Bevor wir die Bäumchen aus der Tüte nehmen dürfen, muss das Pflanzloch und alles andere perfekt vorbereitet sein. Ich zeige euch, wie es geht:

Zunächst werde ich einen guten Platz für mein Bäumchen aussuchen. Nicht zu nah einen großen Baum, denn er braucht ja Licht und Wasser.

Dann geht es los. Wir benutzen zum Pflanzen einen Pflanzspaten. Der ist sehr praktisch, denn man kann damit ein Loch aus dem Boden ausstechen. Und wenn alles gut geht, dient der Pfropfen im Spaten wieder zum Schließen des Pflanzlochs. Vor dem 1. Spatenstich schiebe ich das Laub oder was sonst den Boden bedeckt etwas zur Seite. Damit keine Blätter oder ähnliches in das Loch fallen und dadurch später Hohlräume entstehen.

Ganz wichtig ist, dass das Pflanzloch tief genug ist, denn die kleine Baumwurzel soll unten nicht geknickt werden. Sonst verbraucht der Baum die ersten Jahre viel Energie, damit alles wieder in die richtige Richtung wächst.

Als nächstes teste ich, ob das Loch passt, dafür darf das Bäumchen aus der Tüte. Wenn das Loch nicht tief genug ist, helfe ich mit der Pfote nach. Die Profis benutzen dafür natürlich den Spaten. Vom Wurzelhals bis zu Wurzelspitze muss alles gerade nach unten in das Pflanzloch reinpassen.

Wenn es passt, kommt der große Moment. Ich halte den Baum fest, so dass er gegen die Wand des Loches lehnt. Der Pflanzpfropf kann das Loch wieder schließen, die Bodenschichtung bleibt intakt.

Der kleine Baum wird so leicht zwischen der Wand des Pflanzlochs und dem Pflanzpfropf eingeklemmt. Die Wurzeln brauchen Kontakt zum Boden, damit sie Wasser und Nährstoffe aufnehmen können und um besser in die neue Umgebung ein zu wachsen. Damit das klappt, wird das Bäumchen noch vorsichtig festgetreten. Dabei darf man die noch dünne Rinde auf keinen Fall verletzen.

Wichtig ist zum Abschluss noch die Zweifingerprobe. Da wird mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig getestet, ob das Bäumchen feststeckt. Das lasse ich lieber ein Kind machen. Mit meinen Pfoten geht es nämlich schlecht.

Dann bekommt die kleine Buche noch viele gute Wünsche wie zum Beispiel: genug Wasser, genug Sonne, einen guten Platz im Kronendach. Und natürlich bekommt der Baum einen schönen Namen.

Bald geht es wieder los. Ich darf wieder mit Kindern Bäume pflanzen! Sobald Vegetationsruhe ist, das heißt, wenn die Bäume alle Blätter verloren haben und für den Winter bereit sind, wird gepflanzt!

Dieses Jahr ist die Buche ja Baum des Jahres, da werden wir viele Buchen pflanzen. Vorher wird noch ein Zaun um die Fläche gebaut, damit nicht im Winter die hungrigen Rehe alle wichtigen Knospen abfressen, denn dann wird das nichts mit der großen kräftigen Buche in 100 Jahren.

Wir pflanzen die Bäume für unsere Kinder, Enkel und Urenkel und für die Tiere, die ganze Natur und unser Klima!

Probiert doch mal eine Eichel oder Buchecker einzupflanzen. Um zu beobachten, wie ein kleiner Baum wächst, funktionieren auch Kastanien prima. Manchmal findet man sogar Eicheln, aus denen schon kleine Wurzeln herauswachsen, dann Vorsicht, dass sie nicht abbrechen. Diese Baumsamen brauchen nur Erde, Wasser und irgendwann Licht zum Wachsen. Ihr könnt das dieses Jahr super ausprobieren, denn es gibt viele Eicheln und Bucheckern.

Ach und Eicheln und Bucheckern sind ja meine absolute Lieblingsspeise, da muss ich mich immer bremsen, dass auch welche liegen bleiben um groß zu werden, aber hier ein Tipp für Euch: Rohe Eicheln enthalten viele Gerbstoffe, die könnt ihr nicht essen! Aber Bucheckern schmecken auch für Menschen sehr lecker! Nur auch da nicht zu viele roh essen!


spannende Links

Wo kommen die Samen her und wie geht es los in der Baumschule
(Link zu kinder.wdr.de)

Ein Baum wird gefällt
(Link zu wdrmaus.de)

Was wird aus dem gefällten Baum?
(Link zu wdrmaus.de)

Wie pflanze ich eine Eiche?
(Link zu kruschel-kinder.de)

Warum macht es Sinn Bäume zu Pflanzen?
(Link zu Naturdetektive.bfn.de)

Informationen für Erwachsene
(Link zu Utopia.de)

Hier könnt ihr bei richtigen Pflanzeinsätzen mitmachen
(Link zu berwaldprojekt.de)


Detektivblatt „ein Wald beginnt“

Wilma Wusel entdeckt Spinnen

Wilma Wusel entdeckt Spinnen

Hallo du,
der Herbst beginnt!!! Und wenn ein Herbstanfang schöne sonnige Tage hat, dann nennt man ihn auch Altweibersommer. Das hast du sicher schon einmal gehört. Aber wieso heißt er so?

An sonnigen Tagen kannst du jetzt nämlich viele weiße Fäden zwischen den Pflanzen entdecken und diese erinnern angeblich an die weißen Haare von alten Frauen. Hihi – eine schöne Vorstellung: Alte Frauen kämmen sich, säubern dann ihre Bürsten und lassen ihre langen weißen Haare vom Winde verwehen…

Aber in Wirklichkeit sind ja Spinnen für den zarten Zauber verantwortlich. Denn zum Herbstanfang spannen besonders viele Spinnen ihre Netze. Ihre Spinnfäden schweben dann in der Luft oder sind an Gräsern und Büschen zu sehen.


Erst neulich habe ich ein schönes Netz einer Spinne entdecken können: Wow, das sah im Morgenlicht besonders schön aus!!

Solche kleinen Tiere können solche wunderbaren Gebilde zustande bringen. Wie machen die das bloß??? Und verheddern sie sich nicht mit ihren acht Beinen?

Zu Hause fand ich eine super Erklärung für meine Frage.

Später entdeckte ich noch andere Spinnennetze, die gar nicht rund waren. Das Gespinst von einigen war fast so dicht wie Stoff…

Aha, es gibt also verschiedene Netzformen bei den Spinnen! Und die Art ihrer Netze ist namensgebend für die verschiedenen Spinnengruppen. Es gibt z.B. Winkelspinnen, Baldachinspinnen, Radnetzspinnen und Dreiecksspinnen.


Na, erkennst du welche Netze von welcher Spinnengruppe gebaut wurde?


Nun hatte ich aber auch von Wolfsspinnen gehört.

Bauen die etwa keine Fangnetze? Jagen die ihre Beute am Boden? Und wenn ja, verfolgen sie die wie Wölfe?

Ich machte mich also auf die Suche nach diesen Bodenspinnen. So richtig Glück hatte ich leider nicht. Ich entdeckte zwar eine kleine Spinne, die im Laub winzig kleine Netze webte, und auch einen langbeinigen Weberknecht – doch eine Wolfsspinne fand ich nicht.


Deshalb baute ich eine Bodenfalle. Ich buddelte ein Loch für eine Schale. Dann klopfte ich die Erde am Rand der Schale fest und achtete darauf, dass der Schalenrand direkt mit dem Boden abschließt. Eine Abdeckung sollte vor Regen schützen. Am nächsten Tag schaute ich nach und …
… war enttäuscht ☹. Es waren zwar einige Krabbeltiere in meine Falle gegangen, jedoch keine Wolfsspinne. Als ich die kleinen Tierchen freiließ, entdeckte ich, dass unter ihnen auch eine winzige Spinne war. Nach meinem Fangversuch beseitigte ich meine Bodenfalle und gestaltete alles wieder so, wie ich es vorgefunden hatte. Denn das ist wichtig, schließlich war es ja eine TierFALLE.


Nun gut, dann musste mir eben ein Spinnenbuch weiterhelfen. Ich las tolle Dinge über die Wolfsspinne. Es gibt ganz viele Arten von Wolfsspinnen. Sie jagen anderen Bodentiere mit ihren langen Beinen hinterher, springen diese dann an und töten sie mit einem Giftbiss. Ist doch so ähnlich wie bei Wölfen, oder?

Ich erfuhr aber auch noch andere interessante Dinge über Spinnen:

Wusstest du, dass Weberknechte ihre Beine abstoßen können, um ihre Fressfeinde zu irritieren?

Wusstest du, dass Spinnenfäden stärker als Stahl und trotzdem elastisch sind und dass lange daran geforscht wurde, um solch ein Material herstellen zu können?

Wusstest du, dass es von 100.000 Spinnentieren weltweit nur eine Wasserspinne gibt?

Wow – die Spinnenwelt ist ja super interessant!!! Von wegen PFUI SPINNE!


Obwohl, vor einem Spinnentier sollten wir uns alle in Acht nehmen. Weißt du wie es heißt?

Es heißt:  EKCEZ  


Hier erfährst du noch mehr über Spinnen

Was ist typisch für Spinnen? Kurz zusammengefasst…
(Link zu Löwenzahn)

Spinnenrettung leicht gemacht
(Link zu pindactica.de)

Eine Spinnenforscherin ist bei Fritz zu Gast
(Link zu Löwenzahn)

Anna und die wilden Tiere: Keine Angst vor Spinnen
(Link zu YouTube)

Lexika für Kinder:
Klexikon
Naturdetektive


Forscherblatt zum Thema Spinnen

Wilma Wusel entdeckt rote Früchte

Wilma Wusel entdeckt rote Früchte

Hallo du,

nun ist der Herbst schon in vollem Gange, denn einige Laubbäume sind bereits kahl.
Doch viele Früchte des Waldes, ob am Strauch oder am Baum, trotzen den Herbstwinden und bleiben dort wo sie sind, ob am Stängel oder am Zweig.
Auf meinen Touren durch den Wald entdeckte ich verschiedene Beeren. Mal waren sie nahe am Boden, mal wuchsen sie auf Augenhöhe oder hingen hoch oben in Büscheln an einem Baum. Aber eins hatten sie alle gemeinsam- ihre Farbe war ROT.
Natürlich stöberte ich wieder in meinen Büchern, um mehr über diese Früchte zu erfahren.


Die Hagebutte

Später entdeckte ich noch eine rote Frucht, welche ich bereits kannte: die Hagebutte!

Bestimmt kennst du sie auch schon, zumal ja das bekannte Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“ (Link zu youtube.de) diese Frucht beschreibt.

Aber weißt du eigentlich, was die Hagebutte ist? Genau- sie ist die Frucht der Rose. Das habe ich auf einem Spaziergang durch Berlin herausgefunden! Dabei musste ich sehr aufpassen, dass ich mich nicht an den Stacheln verletze, welche die Rosen zum Schutz vor „Naschkatzen“ unter den Tieren haben.

Hagebuttentee

Da ich sehr gern Hagebuttentee trinke, hatte ich die Idee mal einen Tee aus frischen Hagebutten zu machen.

Dazu nutzte ich die Früchte von einer Wildrose aus dem Wald. Ich suchte mir weiche Hagebutten aus, denn nur diese sind reif, schnitt sie auf und überbrühte sie mit heißem Wasser. Ich konnte es kaum abwarten, meinen ersten selbst hergestellten Tee zu trinken. Mmmh – einfach nur lecker!!!!

Hier ist mein Teerezept zum Nachkochen:
6-8 weiche Hagebutten aufschneiden, in einen Teefilterbeutel stecken und mit 250 ml heißem Wasser überbrühen.
Den Tee für ca. 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Wohl bekomm‘s!

Hagebuttenmarmelade

Auch Hagebuttenmarmelade kannst du selber machen.

Hast du auch schon mal Hagebuttenmarmelade gegessen? Ich durfte sie neulich probieren und ich muss sagen, die schmeckt super gut! Außerdem ist sie auch noch richtig gesund, denn Hagebutten haben ganz viel Vitamin C und auch andere gesunde Inhaltsstoffe!

Meistens stellt man die Marmelade aus den etwas größeren Früchten der Kartoffelrose (Link zu Wikipedia.de) her. Diese haben mehr Fruchtfleisch. Deshalb ist es nicht so mühevoll ist, ausreichend Hagebuttenmark für ein Glas Marmelade zu gewinnen.

Haarige Kerne

Ich schaute mir auch mal die Kerne der Hagebutte genauer an. Die kleinen Härchen an den Kernen sollen die Zubereitung von solch leckeren Marmeladen und anderen Speisen schwer machen. Einige Leute schwören auf das Durchsieben des gekochten Breis, andere beseitigen die Kerne vor dem weiteren Verarbeiten der Hagebutten.
Puh, ich stelle mir beides anstrengend vor und deshalb genieße ich umso mehr meine Hagebuttenmarmelade.

Früher waren die Kerne besonders bei Kindern sehr beliebt, denn sie nutzten diese als Juckpulver. Sie steckten die Kerne jemandem in den Kragen und warteten ab. Bald bewegte sich die Person komisch, denn sie wendete sich hin und her und versuchte sich am Rücken zu kratzen. Die Kerne rutschen nämlich den Rücken runter und dabei wirken die Härchen wie Juckpulver. (Link: zu labbe.de)
Frag‘ mal deine Eltern oder Großeltern, ob sie diesen Streich aus ihrer Kinderzeit kennen. Sie werden deine Frage gewiss mit JA und einem verschmitzten Lächeln beantworten.

Die Hagebutte ist schon eine tolle Frucht und deshalb auch nicht umsonst bei den Vögeln und anderen Tieren sehr beliebt. Mich wird sie jedenfalls als Tee oder Marmelade durch die kalte Jahreszeit begleiten und auch dir rate ich zu einem heißen Trunk aus dieser gesunden Frucht! Wohl bekomm`s.


weitere Informationen:
https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/pflanzen/rosen-stachelige-schoenheiten.html
https://www.gartenjournal.net/wildrose-vermehren

Mandala:
https://www.kigaportal.com/de/downloads/mandalas/fruechte-mandalas/hagebutten-mandala/


Detektiv- und Rätselblätter zum Ausdrucken

Hier findet ihr eine kleine Rätselaufgabe und ein Ausmalbild zur Rose und Hagebutte.


Wilma Wusel entdeckt ein Herbstspielzeug

Wilma Wusel entdeckt ein Herbstspielzeug


Hallo du,
heute habe ich ein Rätsel für dich:

Ein Igel saß auf einem Blatt,
das wie die Hand fünf Finger hat,
auf einem Baum.
Du glaubst es kaum!

Der grüne Igel, stachelspitz,
fiel auf den Kopf dem kleinen Fritz,
von seiner Mütze
in die Pfütze.

Da war es mit dem Igel aus.
Er platzte, und was sprang heraus
mit einem Hops?
Ein brauner Mops.

Hermann Siegmann

Na, hast du das Herbsträtsel erraten? Mit diesen Baumfrüchten bauen viele Kinder Männlein und andere Figuren. Auch ich habe in diesem Herbst ganz viele Ka… ups!!! – jetzt hätte ich ja beinahe die Lösung des Rätsels verraten – gesammelt, denn sie sind schönes Spielzeug und Bastelmaterial. Ich habe mir gleich eine Herbstrakete gebastelt.

Aber man kann mit diesen Baumfrüchten noch viele andere Dinge machen… Z.B. ein Tastbad. Ich wollte unbedingt wissen, was darin versteckt war.

Wow – eine Eichel! Na ja, ist zwar nicht die Leckerste, aber immerhin…

Versuche es doch einmal mit deinen Freund*innen.

Und wenn ihr zwei Tastbäder habt, dann könnt ihr sogar um die Wette nach Bonbons, Murmeln oder anderen schönen Dingen tasten.



Meine schönste Ka.., ups.., ach, eigentlich weißt du es ja bestimmt schon, dass des Rätsels Lösung die KASTANIE ist.

Also, ich bemalte die schönste Kastanie mit einem lustigen Gesicht und dabei kam ich auf eine Idee.

Ich werde noch viele lustige Kastanienköpfe und kleine Sonnen für meine Freund*innen gestalten.

Dann haben sie die „Gute Laune“ oder eine „Sonne für die Hosentasche“ und können sich jederzeit daran erfreuen! Und auf einem Frühstückstisch oder in der Brotbüchse ist eine hübsch bemalte Kastanie ganz gewiss auch eine schöne Überraschung, die jede/n erfreut.


Nun suchte ich mir eine schöne runde Kastanie aus dem Korb und bastelte eine Kastanienbahn, bei der ich den Schwierigkeitsgrad des Geschicklichkeitsspiels immer wieder ändern kann.

Kleiner Tipp von mir: Wenn du die Klammern nicht hast, kannst du die Papprollenabschnitte auch ankleben. Dann ist es zwar nicht möglich die Kugel- oh, pardon- die Kastanienbahn zu variieren, aber du hast dann auch ein tolles, selbst gebasteltes Geduldsspiel!

Die Spielregel ist sehr einfach: Schaffst du es, die Kastanie in der richtigen Reihenfolge von 1 bis ins Ziel in möglichst kurzer Zeit zu kullern?

Jetzt gehe ich aber raus, um die Herbstsonne zu genießen. Dann werde ich bestimmt noch mehr runde Baumfrüchte finden, oder spitze Dinge, oder weiche Samen, oder oder oder… Waldschatzsuche macht Spaß!


Tolle Kastanientiere
(Link zu Cuchikind)

Noch mehr tolle Kastanientiere und weitere Bastelideen
(Link zu MAMAkreativ)