Unser Maskottchen Wilma Wusel ist ganz stolz, denn sie ist die Titelfigur des neuen Entdeckeheftes „Berliner Wälder“.
Diese Borschüre entwickelte das kreative Team vom Pindactica e.V. in Zusammenarbeit mit den Berliner Waldschulen. Darin wird der grüne Schatz unserer Stadt mal ganz anders vorstellt. Es werden z.B. solche Fragen geklärt wie Was leistet ein Wald? Welche Baumarten wachsen in unseren Wäldern? Wieviel Wald hat Berlin?
Mit Rätseln, Experimenten und Spielanregungen lädt das Heft zum Handeln und somit aktiven Lernen ein. Unsere Wilma Wusel animiert dabei zu Aktionen und erklärt spannende Details des Waldes. Um so manche Knobelaufgabe lösen zu können, müssen die Waldentdecker*innen rechnen und schreiben können. Daher ist das Entdeckeheft „Berliner Wälder“ für Kinder ab 10 Jahren geeignet, aber auch jüngere Kinder werden sich an der liebevollen Gestaltung der Broschüre erfreuen. Sie müssen dann gegebenenfalls nach Hilfe fragen…
Sollte Wilma Wusel und die Berliner Wälder euer Interesse geweckt haben und ihr Lust auf euer eigenes Entdeckeheft habt, dann schaut gerne auf der Webseite von Pindactica vorbei oder besucht unsere Waldschulen.
Ich sitze unter einer schönen kleinen Buche, die vor ein paar Jahren von einem Kind gepflanzt wurde. Sicher fragt ihr euch, wieso wir in den Wald zum Bäume pflanzen gehen. Wachsen die dort nicht von alleine?
Hier ist die Erklärung: Die kleine Buche wurde in einen Kiefernreinbestand gepflanzt. Es standen auf der Fläche also nur Nadelbäume. So wie auf diesem Bild.
Doch jetzt wachsen in dem Wald viele kleine Buchen und in einiger Zeit wird es ein Wald sein, in dem Nadel- und Laubbäume gemischt stehen. So ein Mischwald bietet unterschiedliche Lebensräume und ist zum Beispiel besser gewappnet gegen Borkenkäfer oder Wetterextreme.
Ich freue mich besonders, wenn aus Eicheln oder Bucheckern kleine Laubbäume nachwachsen, aber ich helfe auch gerne ein bisschen nach, an Stellen, wo kaum Eichen oder Buchen stehen. Egal ob gekeimt oder gepflanzt, wer Bäume liebt, braucht viel Geduld!
Heute will ich euch mal erklären, wie man einen Baum pflanzt, so dass er eine gute Chance hat, groß und stark zu werden.
Wir haben letztes Jahr kleine Eichen und Buchen gekauft, die schon drei Jahre in einer Baumschule lesen und schreiben gelernt hatten. Nee, Baumschule heißt es nur. Da werden Eicheln oder Bucheckern ausgesät und nach einem Jahr in Reihen auseinandergepflanzt, das nenne man dann tatsächlich verschulen. Nach ein paar Jahren werden sie wieder ausgegraben und dort hingebracht, wo sie endgültig zu Bäumen heranwachsen sollen.
Jetzt haben wir die Pflanzen mit den bloßen Wurzeln auf unserer Pflanzfläche. Sie sind in Tüten gepackt, denn gerade die kleinen Wurzeln sind sehr empfindlich und dürfen nicht austrocknen.
Bevor wir die Bäumchen aus der Tüte nehmen dürfen, muss das Pflanzloch und alles andere perfekt vorbereitet sein. Ich zeige euch, wie es geht:
Zunächst werde ich einen guten Platz für mein Bäumchen aussuchen. Nicht zu nah einen großen Baum, denn er braucht ja Licht und Wasser.
Dann geht es los. Wir benutzen zum Pflanzen einen Pflanzspaten. Der ist sehr praktisch, denn man kann damit ein Loch aus dem Boden ausstechen. Und wenn alles gut geht, dient der Pfropfen im Spaten wieder zum Schließen des Pflanzlochs. Vor dem 1. Spatenstich schiebe ich das Laub oder was sonst den Boden bedeckt etwas zur Seite. Damit keine Blätter oder ähnliches in das Loch fallen und dadurch später Hohlräume entstehen.
Ganz wichtig ist, dass das Pflanzloch tief genug ist, denn die kleine Baumwurzel soll unten nicht geknickt werden. Sonst verbraucht der Baum die ersten Jahre viel Energie, damit alles wieder in die richtige Richtung wächst.
Als nächstes teste ich, ob das Loch passt, dafür darf das Bäumchen aus der Tüte. Wenn das Loch nicht tief genug ist, helfe ich mit der Pfote nach. Die Profis benutzen dafür natürlich den Spaten. Vom Wurzelhals bis zu Wurzelspitze muss alles gerade nach unten in das Pflanzloch reinpassen.
Wenn es passt, kommt der große Moment. Ich halte den Baum fest, so dass er gegen die Wand des Loches lehnt. Der Pflanzpfropf kann das Loch wieder schließen, die Bodenschichtung bleibt intakt.
Der kleine Baum wird so leicht zwischen der Wand des Pflanzlochs und dem Pflanzpfropf eingeklemmt. Die Wurzeln brauchen Kontakt zum Boden, damit sie Wasser und Nährstoffe aufnehmen können und um besser in die neue Umgebung ein zu wachsen. Damit das klappt, wird das Bäumchen noch vorsichtig festgetreten. Dabei darf man die noch dünne Rinde auf keinen Fall verletzen.
Wichtig ist zum Abschluss noch die Zweifingerprobe. Da wird mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig getestet, ob das Bäumchen feststeckt. Das lasse ich lieber ein Kind machen. Mit meinen Pfoten geht es nämlich schlecht.
Dann bekommt die kleine Buche noch viele gute Wünsche wie zum Beispiel: genug Wasser, genug Sonne, einen guten Platz im Kronendach. Und natürlich bekommt der Baum einen schönen Namen.
Bald geht es wieder los. Ich darf wieder mit Kindern Bäume pflanzen! Sobald Vegetationsruhe ist, das heißt, wenn die Bäume alle Blätter verloren haben und für den Winter bereit sind, wird gepflanzt!
Dieses Jahr ist die Buche ja Baum des Jahres, da werden wir viele Buchen pflanzen. Vorher wird noch ein Zaun um die Fläche gebaut, damit nicht im Winter die hungrigen Rehe alle wichtigen Knospen abfressen, denn dann wird das nichts mit der großen kräftigen Buche in 100 Jahren.
Wir pflanzen die Bäume für unsere Kinder, Enkel und Urenkel und für die Tiere, die ganze Natur und unser Klima!
Probiert doch mal eine Eichel oder Buchecker einzupflanzen. Um zu beobachten, wie ein kleiner Baum wächst, funktionieren auch Kastanien prima. Manchmal findet man sogar Eicheln, aus denen schon kleine Wurzeln herauswachsen, dann Vorsicht, dass sie nicht abbrechen. Diese Baumsamen brauchen nur Erde, Wasser und irgendwann Licht zum Wachsen. Ihr könnt das dieses Jahr super ausprobieren, denn es gibt viele Eicheln und Bucheckern.
Ach und Eicheln und Bucheckern sind ja meine absolute Lieblingsspeise, da muss ich mich immer bremsen, dass auch welche liegen bleiben um groß zu werden, aber hier ein Tipp für Euch: Rohe Eicheln enthalten viele Gerbstoffe, die könnt ihr nicht essen! Aber Bucheckern schmecken auch für Menschen sehr lecker! Nur auch da nicht zu viele roh essen!
Eine Stunde Licht aus für den Klimaschutz Samstag, 27. März 2021, 20:30 – 21:30 Uhr
Macht mit
Die Earth Hour zeigt, wie Menschen gemeinsam auf der ganzen Welt für den Erhalt des Planeten kämpfen. Jede und Jeder kann sich mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen.
Dinner in the Dark, Verstecken spielen mit den Kindern, malen mit Leuchtfarben: Wir laden gemeinsam mit dem WWF alle ein, am 27. März um 20.30 Uhr bei der Earth Hour digital mitzumachen und unter den Hashtags #LichtAus und #EarthHour davon zu erzählen.
Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earth-hour neben Hintergrundinformationen auch Vorschläge für die eigene gelungene Earth Hour.
Was ist die Earth Hour?
Die Earth Hour ist eine regelmäßig stattfindende, große Klima- und Umweltschutzaktion, die der WWF ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele Unternehmen machen mit und hüllen ihre Geschäfte, Firmenzentralen oder Büros in Dunkelheit.
Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Wir zeigen so, dass wir uns besser um unseren Planeten kümmern müssen. Daher kommt auch der Name Earth Hour. Es ist die Stunde der Erde.
Wilma Wusel und ihr Opa laden euch zur Schatzsuche ein.
Die Schatzsuche
Opa Wusel ist ein echter Wildschwein-Förster und denkt sich immer spannende Abenteuer für die Berliner Frischlinge aus. Jetzt hat er sich etwas neues einfallen lassen: eine Schatzsuche.
Ihr könnt seine Schatzsuche jederzeit eigenständig zusammen mit eurer Familie, Freund*innen oder, wenn ihr schon alt genug seid, auch alleine machen. Kommt dazu einfach zum Startpunkt. Dort beginnt direkt euer Abenteuer.
Die Informationen zum Startpunkt der Schatzsuche könnt ihr euch hier herunterladen und die Geschichte und die Regeln schon auf der Fahrt zum S Nikolassee lesen.
Was ihr für die Schatzsuche braucht:
ausgedruckte Schatzkarte und Rätselblatt
einen Stift
wenn ihr mögt, ein Klemmbrett
etwas Verpflegung
ca. 3 – 4 Stunden Zeit
Opa Wusel
Im Moment werden die von uns angebrachten Zettel am Startpunkt leider häufig geklaut oder kaputt gemacht, weshalb wir die Informationen im Moment nur online zur Verfügung stellen können.
Startpunkt
Die Schatzsuche startet an der Waldkarte an der Kreuzung Wannseebadweg und Kronprinzessinnenweg und führt auf einem 3,8 km langen, rollstuhlgerechten Weg durch den Grunewald. (Leider sind die Verstecke der Schatzsuche nur in Einzelfällen mit dem Rollstuhl erreichbar, da sie etwas abseits des Weges liegen.)
Die Waldkarte findet ihr an der auf der Karte gesetzten Markierung.
Viel Spaß und Erfolg!
P.S.: Wir kontrollieren die Strecke regelmäßig. Sollte jedoch trotzdem mal etwas fehlen, schreibt uns gern unter: waldentdeckenberlin@posteo.de
Alljährlich bestimmt der NABU e.V. den „Vogel des Jahres“, um auf Lebensweise, Besonderheiten oder Gefährdung einer Vogelart aufmerksam zu machen. 2021 ist es jedoch anders, denn alle Vogelfreund*innen sind nun aufgerufen, ander Wahl des diesjährigen „Germany’s Next Top Bird“ (GNTB) mitzuwirken.
Es gehen zehn Vogelarten an den Start, welche bereits in einer Vorauswahl von 307 Arten die meisten Stimmen erhalten haben. Darunter sind solche gewöhnlichen Vogelarten wie die Stadttaube und exotisch anmutende, weil sehr selten gewordene Vogelarten, wie der Goldregenpfeifer.
Im Zeitraum vom 18. Januar bis zum 19. März können nun alle Interessierten ihren Favoriten auswählen, damit der jeweilige Liebling durch diese Aktion populärer und seine Anhängerschaft größer wird. Das wiederum tut der Art und ihrer Fangemeinschaft gut…
Weitere Information zur Teilnahme an der GNTB-Wahl und zu den teilnehmenden Vogelarten unter: