Podcast Folge 13: „Uns stinkt’s!“

Podcast Folge 13: „Uns stinkt’s!“

Maja trifft heute auf Wolle, den Hüter der Mülltonne. Egal ob in der Stadt oder im Wald, Müll gibt es leider überall.

Ein Besuch bei der Revierförsterin Annette fördert kuriose Schätze zutage.

Wenn ihr selbst eure Stadt aufräumen wollt oder Tipps möchtet, wie ihr weniger Müll produziert, guckt mal hier:

World Cleanup Day Deutschland und der World Cleanup Day in Berlin – am 18. September 2021

wirBERLIN ruft alle Berliner zu Cleanups/Aufräumaktionen in ihren Kiezen auf

Hier gibt’s Tipps zur Müllvermeidung von Löwenzahn

Die Zero Waste Map hiflt Euch dabei, nachhaltiger einzukaufen

utopia.de gibt Ratschläge zur Müllvermeidung für Anfänger und Profis

Egal, ob nachhaltige Ernährung, Körperpflege oder Haushaltsmarticular.net weiß wie’s geht.

Buchempfehlung zum Podcast der Berliner Waldschulen

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Tobie Lolness – Ein Leben in der Schwebe“

von Timothée de Fombelle

Wie in unserem Podcast gibt es  auch in diesem Buch  eine alte, knorrige Eiche mit furchiger und von Moos bewachsener Rinde. Auf dieser Eiche leben Rüsselkäfer, Ameisen und andere Kleinstlebewesen.  Und, stellt euch vor, es wohnen auch winzig kleine Menschen auf der Eiche!

Der 13 zehnjährige Tobi ist einer von ihnen. Zusammen mit seinen Eltern wohnt er in einem kleinem Haus inmitten von  Mooswäldern und Rindenschluchten.

Sein Vater ist Baumforscher und ein berühmter Wissenschaftler.  Er hat herausgefunden, dass die große Eiche ein Lebewesen ist.  Diese Theorie bringt die Familie in große Gefahr. Dem mächtigen Rüsselkäferzüchter Jo Mitch gefällt diese Vorstellung nicht, will er doch möglichst viel von dem kostbaren Baumsaft ernten. Tobi kann sich vor der Gefangennahme retten und ist von nun auf der Flucht vor Jo Mitch und seinen Häschern.

Tobi Lolness ist ein spannender und mitunter auch aufwühlender Fantasy Roman für junge Leser*innen ab 10 Jahren. Zu kaufen gibt  es ihn in der Buchhandlung um die Ecke.

Bäume umarmen

BÄUME UMARMEN!

„Can’t hug a person? Hug a tree!“

Berlin ist eine der grünsten Metropolen der Welt. Gut 30 % seiner Fläche sind als Wald, Parks und sonstige Grünanlagen ausgewiesen. Und das ist auch gut so!

In der momentanen Zeit wissen die Berliner*innen dieses Gut besonders zu schätzen, denn sie nutzen die vielen Naturräume für ausgiebige Spaziergänge, sportliche Aktivitäten oder entspannende Momente.


Island dagegen verfügt gerade mal über knapp 3 % Waldfläche im gesamten Land und doch kam von dessen Forstverwaltung ein sehr nachahmenswerter Vorschlag für diese kontaktarme Zeit: Bäume umarmen!


Sie gibt dafür sogar noch eine „Gebrauchsanweisung“, damit der Moment der innigen Berührung effizient für Körper und Seele wird:
“Wenn du einen Baum umarmst, fühlst du es zuerst in deinen Zehen, dann in den Beinen, in deiner Brust und schließlich in deinem Kopf“, sagte ein Förster dem isländischen Rundfunk RUV.
Er empfiehlt, dabei die Augen zu schließen. “Das ist so ein wundervolles Gefühl von Entspannung. Danach bist du klar für einen neuen Tag und neue Herausforderungen.“

Zitat aus: https://www.rnd.de/panorama/traurig-wegen-corona-islander-umarmen-baume-47W4QKQK6OCUE3J3QPK5WS5ZWE.html

Wir möchten Sie hiermit anregen, diese besondere Begegnung auszuprobieren. Suchen Sie sich einen schönen Baum in der Nähe Ihrer Wohnung, in Ihrem Garten oder in einem der vielen Parks und Grünanlagen. Achten sie aber darauf, dass keine Gefahr aus der Baumkrone droht (Totast, lockere Rindenstücke o.ä.) und dann genießen Sie!
Und wenn Sie in Ihrer Nähe einen Baum gefunden haben, so bringen Sie ihm doch als Dank für die schönen Momente auch mal einen oder zwei Eimer Wasser mit….

Weitere Infos:
https://www.skogur.is/en/moya/news/category/3/cant-hug-a-person-hug-a-tree