Wilma Wusel entdeckt ihr Filmtalent

Wilma Wusel entdeckt ihr Filmtalent

Hallo du,

weißt du noch, im vorigen Sommer war ich die Hauptperson in einem Comic und in diesem Jahr gab’s sogar noch eine Steigerung – ich wurde ein Filmstar! Naja, für Hollywood wird es noch nicht reichen, aber es war sehr aufregend und hat ganz viel Spaß gemacht!
Ich wurde nämlich bei meinen Erkundungen mit der Kamera begleitet. Der Regisseur und Kameramann Felix filmte mich, wie ich die Umgebung einer Waldschule erforschte, dabei ein Naturrätsel entdeckte und auch löste.


Wilma Wusels Film

Wilma beim Interview mit Felix

Nach den Dreharbeiten dufte ich Felix interviewen, denn ich wollte wissen, was er sonst so macht, wenn er nicht gerade filmt.


Hallo Felix, warum bist du hier?
Ich bin Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr in der Waldschule Plänterwald, eine der 9 Berliner Waldschulen.


Was kann man da machen?
Ich begleite Kita-Gruppen und Schulklassen in den Wald um mit ihnen gemeinsam die Natur zu entdecken und zu erforschen. Dabei leite ich Waldspiele an oder suche mit den Kindern nach Krabbeltieren und anderen spannenden Dingen.


Aha, dann weißt du bestimmt viel über die Natur!
Naja jetzt schon, denn ich habe so einiges über den Wald gelernt und sogar mit anderen im Wald übernachtet! Das war cool!


Wow, das klingt ja spannend! Da kommt mir sofort eine Idee: Ich werde dich mal bei deinen Abenteuern begleiten und vielleicht entsteht dabei auch ein Film…



kostenlose App für Stop-motions-Trickfilme:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.cateater.stopmotionstudio&hl=de&gl=US

Freiwilliges Ökologisches Jahr an Berliner Waldschulen:
https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/freiwilliges-oekologisches-jahr/
https://www.stiftung-naturschutz.de/freiwilligendienste/foej/was-ist-das-foej
https://vjf.de/foej/
https://www.jao-berlin.de/de/topic/159.f%C3%B6j-berlin.html

Poetisches Hexenlabor im Plänterwald

Poetisches Hexenlabor im Plänterwald

Die Hexe aus dem Plänterwald (Foto: Tom Timmerhoff)

Wir veröffentlichen hiermit das Ergebnis unseres bilingualen Projektes „Poetisches Hexenlabor im Plänterwald“,
welches vom Bezirksamt Treptow-Köpenick/ Integrationsfond gefördert wurde.

Das Projekt für Grundschüler:innen mit und ohne Hörbeeinträchtigung ist 2020 gestartet.
Es besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Poetische Hexenfilme

Unsere drei poetischen Hexenfilme in Laut- und Gebärdensprache verbinden die Magie der Hexenwelt und der Gebärdensprache mit Erkenntnissen über unsere Natur und sind nun auf youtube zu sehen:

Baumzauber

Waldpoesie

Kräuterhexerei


Teil 2: Pädagogisches Begleitmaterial

Bei den Filmarbeiten (Foto: Tom Timmerhoff)


Mit unserem pädagogischen Begleitmaterial runden wir das Projekt ab:

(PDF im Adobe Acrobat Reader öffnen, damit Links funktionieren)

Die Anregungen darin laden ein, sich der Sprache der Natur und der Gebärdensprache kreativ zu nähern.


Wir hoffen, dass wir mit unserem „Poetischen Hexenlabor“ ein Öffnen für andere Lebenswelten im Sinne der Inklusion ermöglichen können, und wünschen Ihnen viel Spaß beim Ansehen der Filme sowie gutes Gelingen beim Umsetzen der einen oder anderen Vorschläge.

Carola Fabian (waldpädagogische Leitung / Waldschule Plänterwald)
Kerstin Müller (künstlerische Leitung / KULTURspreePARK e.V.)

Der Biber im Plänterwald

Neues von der Waldschule Plänterwald: Der Biber in Berlin

Hallo,

wir sind Jule und Kira aus der Waldschule im Plänterwald.
Wir sind Teilnehmerinnen des Freiwillen Ökologischen Jahres und machen gerne mal einen Spaziergang in unserem „Revier“.

Letztens sind wir dabei sogar bis zur Spree gelaufen und haben dort eine komische Entdeckung gemacht. Die Bäume waren kaputt, als hätte sie jemand angefressen!

Aber welches Tier hat so starke lange Zähne, um Bäume anzufressen?
Da kamen wir auf den Biber!

Als wir uns dann im Internet und bei der Unteren Naturschutzbehörde über den Biber schlau machten, haben wir folgendes über das Tier herausgefunden:

Im Jahre 2004 wurden in Berliner Gewässern die ersten Biber entdeckt. Eine der ersten Biberburgen fand man 2006 auf der Pfaueninsel im Südwesten Berlins, zur selben Zeit sah man erste Biber auf dem Müggelsee im Südosten

Heute schätzt man rund 80 Biberfamilien, die in 50 verschiedenen Revieren in ganz Berlin leben.

Am beliebtesten sind die Gegenden an der Havel oder an Spree und Dahme im Bezirk Treptow-Köpenick, den man heute schon als „Biberland“ bezeichnen kann.

Da fällt uns ein, dass wir letztes Wochenende im Treptower Park am Karpfenteich etwas entdeckt haben, was wie ein echter Biberbau aussah. Also hat sich auch dort schon eine Biberfamilie niedergelassen!

Aktuell macht eine Biberfamilie von der Spreeinsel Bullenbruch aus das Spreeufer unsicher und fällt zahlreiche Bäume des Plänterwaldes. Deshalb wurden viele Bäume „umzäunt“, um sie vor den starken Zähnen der Biber zu schützen.

Das Revier einer Biberfamilie umfasst einen bis drei Flusskilometer.

Biber brauchen dringend naturnahe Ufer, um rasten zu können, da sie nur kurze Zeit am Stück schwimmen können. Deshalb setzen sich in Berlin sogenannte Biberbeauftragte für die Erhaltung bzw. Ausbau naturnaher Ufer ein, um den Tieren einen möglichst angenehmen Lebensraum zu bieten.

Außerdem höhlen Biber Deiche und Dämme beim Bau ihrer Biberburgen aus, was sie nicht überall beliebt macht. Das kann beispielsweise den Hochwasserschutz gefährden.

Aber keine Sorge, die Tiere stehen unter strengem Schutz und dürfen nicht gefährdet werden.

Text und Fotos:
Kira Hamer und Jule Tolksdorf
FÖJ-Teilnehmerinnen 2019/2020

Zeichnungen:   
Kira Hamer

Noch mehr zum Biber:

Video Baumeister Biber (Youtube)

Kinderlexikon: der Biber
(Link zu Naturdetektive BfN)