Wilma Wusel entdeckt die Spree

Wilma Wusel entdeckt die Spree

Hallo Du,
war das neulich noch mal warm! Ich kam bei meinen Walderkundungen so richtig ins Schwitzen. Gut, dass ich eine Flasche Wasser dabei hatte. Ich schaute mir dann auch mal das Etikett genauer an, denn mein Getränk war nach einem Fluss benannt und der Fernsehturm war auch zu erkennen. 

Ich dachte nach: ‚Stimmt, ein großer Fluss in Berlin heißt doch SPREE!‘

Zu Hause schaute ich mir das gleich mal auf dem Stadtplan an!

Wow, ist die SPREE lang. Die fließt ja quer durch die Stadt, vom Müggelsee, am  Berliner Hauptbahnhof und Charlottenburger Schloss vorbei bis zur Altstadt von Spandau! Ach so, deshalb nennt man Berlin auch „SPREEATHEN“!

Doch woher kommt die SPREE eigentlich, vielleicht aus dem Spreewald?


Ich forsche weiter:

Die SPREE hat sogar 3 Quellen, denn sie fängt in Sachsen ganz in der Nähe der Landesgrenze zu Tschechien an! Dann las ich, dass die SPREE ungefähr 400 km lang ist, durch den Spreewald (daher auch der Name!) fließt und dann in einem anderen Fluss (die Havel) endet/ mündet.

Ich überlegte: Ein Mensch wandert ungefähr 4 km in der Stunde. Wieviel Stunden bräuchte er denn, um die ganze Spree abzulaufen? Also ich würde es in meinem Schweinsgalopp in 10 Stunden schaffen, wenn ich dafür genug Ausdauer hätte.

Was meinst du, wie schnell bin ich denn in meiner schnellsten Gangart? 20km/h, 30 km/h oder 40 km/h? Leider erreiche ich das Tempo nur auf kurzen Strecken, deshalb würde ich auch viel viel länger als 10 Stunden brauchen.

Da fällt mir ein, dass es ja den quer durch Berlin führenden Spreeweg gibt. Vielleicht fange ich dort erst mal an, um wenigstens ein Stück von der SPREE abzulaufen. Oder ich werde demnächst eines der vielen Schiffe nutzen, die auf den Berliner Gewässern rumschippern.

Jetzt werde ich aber weiter ermitteln, denn ich bin neugierig geworden:

Die SPREE mündet also in die Havel, doch wohin fließt die eigentlich?? Aha, sie endet in einem noch größeren Fluss, nämlich in der Elbe, ja und die fließt in ein Meer, die Nordsee!!!

Das ist ja toll, dann kann mein Floß, was mir neulich auf der Havel davon schwamm, das Meer erreichen! Ob es schon da ist und ob es unterwegs tierische Begegnungen hatte???

Hoffentlich wurde mein Floß nicht vom Biber verbaut oder vom Graureiher mit einem Fisch verwechselt! Vielleicht nutzte es aber auch eine Ente als Schwimmhilfe?



Also wenn mein Floß bis zur Nordsee geschwommen ist, das wäre ja super!!! Dann würde es den riesigen Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen begegnen – coole Vorstellung!!! Apropos, Vorstellung – ich kann mir immer noch nicht vorstellen, warum die großen Schiffe schwimmen können, die sind doch aus Stahl und Stahl kann doch nicht schwimmen??? Weißt du es? Und überhaupt, warum können denn Dinge schwimmen und sogar Tiere auf dem Wasser laufen?


Willst du mit mir WASSERDETEKTIV*IN werden?

Hier findest du das Detektivblatt zum Thema Wasser mit vielen spannenden Experimenten zum Herunterladen

Naturentdeckertagebuch Wasser


Weitere Links zum Thema Wasser

Wandertipp
Beschreibung des Waldspaziergangs Havelhöhenweg
(Link zu berlin.de/Berliner Forsten)

Spannende Infos
Nela erklärt die Oberflächenspannung
(Link zu Nela forscht.de)

Warum schwimmt ein Schiff?
(Link zu WDR Sendung mit der Maus)

Wie läuft der Wasserläufer über’s Wasser?
(Link zu WDR Sendung mit der Maus)

Ein Spiel zum Selberbauen
Fischrennen
(PDF zum Herunterladen)

Hörspiel
„Die Wolke, die nicht regnen wollte“
(Link zu youtube.com)

Wilma Wusel entdeckt einen Sommerduft

Wilma Wusel entdeckt einen Sommerduft

Hallo du,

war dein Sommer auch so erlebnisreich wie meiner?

Ich war oft im Wald, denn dort ist es gerade in der Sommerhitze sehr angenehm. Manchmal ruhte ich mich unterm Blätterdach aus, aber meistens unternahm ich was: auf Bäume klettern, Rinde für mein Borkenschiffchen suchen oder Krabbeltiere auf dem Waldboden erforschen.



Natürlich nutzte ich auch die zahlreichen Seen in Berlin, um baden zu gehen oder einen schönen Sonnenuntergang zu genießen.

Das Beste dieses Sommers war aber meine Titelrolle in einem Comic!

Einen ganzen Tag dauerte das Fotoshooting und ich wurde sogar geschminkt!!!  Die Fotografin und Comic-Autorin fand  meinen Traum so cool, dass sie ihn in eine kleine Comic-Story umgesetzt hat.

Nur eins konnte die Comic-Autorin nicht, mir eine Antwort auf meine Frage geben:

Welche dieser Blumen könnte denn meine Sternenhimmelblume sein?



Nun ist es schon Spätsommer, aber es gibt noch viele Blumen zu sehen!

Schau dich doch mal um, vielleicht entdeckst du auch meine Sternenhimmelblume und wenn ja, dann zupfe ein kleines Blatt ab, zerreibe es und rieche dran! Kommt dir der Geruch auch bekannt vor???

Vielleicht findest du aber auch noch viele andere duftende Blume, Kräuter und andere Dinge auf deinem nächsten Ausflug- versuche den Sommerduft einzufangen!


Hier lernst du, wie du Sommerdüfte einfangen kannst:

Parfum selber machen
(Link zu Berlinmitkind.de)

Duftöl selber machen
(Link zu kinderzeitmaschine.de)


Die Detektivblätter zum Ausdrucken

Hier kannst du dir die kostenlosen Vorlagen für deine Detektivblätter runterladen und ausdrucken.

Wilma Wusel ist ganz Wildschwein

Wilma Wusel ist ganz Wildschwein

Horidojoho und nöff nöff-oink oink.

Ich möchte dir endlich mal meine Artgenossen*innen vorstellen.

Klar, du weisst, ich bin der berühmteste Frischling Berlins, oder?

Und Berlin ist nicht nur die Hauptstadt von Deutschland, sondern auch die Hauptstadt der Wildschweine, weil hier so viele von uns leben!

Ihr Menschen und wir Wildschweine leben ja gemeinsam in Berlin.

Ich habe bei meinen letzten Besuchen im Wald ein paar Mal einige meiner Kolleg*innen getroffen und stelle dir vor, wie man sich als Wildschwein so benimmt.

Vielleicht willst du was davon nachmachen? Am Baum schubbern oder im Schlamm suhlen? Oder dich mit deinem Rüssel, oh Tschuldigung deiner Nase, orientieren, so wie ich?

Außerdem will ich noch sagen. Wir Wildschweine sind sehr schlau und können sehr gut riechen.

Wir lernen ganz geschwind und wenn Menschen uns füttern oder nicht auf ihr Essen aufpassen, dann sind wir an einigen Ecken z.B. am Teufelssee im Grunewald schnell da und fressen, was wir kriegen können.

Dann erschrecken manchmal die Menschen und uns Wildschweinen tut das Essen der Menschen auch nicht so richtig gut. Vor allem, wenn es noch verpackt ist.

Also ich würde mir wünschen, die Menschen passen besser auf ihre Sachen auf und lassen keinen Müll zurück.


Hier meine Erlebnisse

Ich habe mich gesuhlt und an einem Malbaum geschubbert, um meine Haut zu pflegen. 

Ich habe auch eine große Rotte- so nennen die Menschen eine Wildschweingruppe – von ganz jung bis alt im Grunewald getroffen. 

Wir Wildschweine können in der Dämmerung besser sehen als Menschen und genießen es, wenn wir den Wald in der Nacht ganz für uns haben.

Den Boden habe ich natürlich nicht ganz alleine umgegraben. Das waren meine Kolleg*innen bei der Futtersuche. 

Ich war natürlich mit Schlauchboot am Teufelssee und habe die Bache Elsa getroffen, bevor sie berühmt wurde.


Hier findest du spannende Links zu Wildschweinen:

Ein Video zu Wildschwein Elsa
(Link zu youtube.de)

Wildschwein Infos
(Link zu naturdetektive.bfn.de)

Film zu Wildschweinen
(Link zu youtube.de)

Diesmal ein Forscherblatt
aus dem Wald-Entdecker-Buch
der Waldschule Grunewald

Wilma Wusel entdeckt angenagte Bäume

Wilma Wusel geht baden und entdeckt angenagte Bäume

Horidojoho.

Ich darf endlich wieder durch den Wald stromern so viel ich will.  Bin ich echt froh.

Und ihr wisst es vielleicht gar nicht, aber in Berlin kann man super in Seen und Flüssen schwimmen gehen!

Neulich, als es warm genug war, bin ich los zur Havel. Ihr werdet staunen, was ich da entdeckt habe. Schaut euch das an! Alles angeknabbert.

Das waren sicher meine Freunde Babette und Benni die Biber und ihre Familie.

Habt ihr mal auf ein Stück Holz gebissen? Achtung, Vorsicht! Wenn ihr es probiert, es ist sehr hart.

Selbst das Holz von Weiden, welches die Biber besonders lecker finden und das man Weichholz nennt…von wegen weich!

Auf jeden Fall fällen die Biber alleine mit ihren Zähnen richtige große harte Bäume. Sie können in einer einzigen Nacht sogar einen bis zu 15 cm dicken Baum umnagen.

Ihre Zähne sind vorne ganz orange, weil da Eisen mit eingebaut ist, um sie stabil und hart zu machen. Ich staune immer, was es in der Natur so alles gibt.  

Ihr müsst unbedingt in Berlin mal am Wasser entlang gehen. Sogar im Tiergarten und im Park des Schloss Charlottenburg wohnen Biber und im Plänterwald an der Spree kann man Knabberspuren finden!

Ihr wisst sicher, dass Biber Dämme bauen können, aber hier in Berlin fällen sie Bäume, um an die Rinde und das frische Grün zu kommen. Sie sind nämlich Vegetarier!

Ich habe mich dann mal abends nah an ihr Haus die „Biberburg“ gesetzt, um Babette und Benni zu begrüßen und bevor es soweit war, konnte ich aber am Wasser schon viele andere Freunde sehen wie Schwan, Ente und Mücke. Es war die ganze Zeit sehr spannend. 



Und was sag ich Euch, als die Sonne untergangen ist, kam ein Biber rausgeschwommen.

Um aus ihrer Burg zu kommen, müssen sie immer tauchen, denn der Eingang ist unter Wasser und ob es Babette oder Benni war, konnte ich so gar nicht unterscheiden, die sehen sich so ähnlich! 

Ahoi an alle Wasserratten, ich hoffe, wir treffen uns mal beim Baden! Und vielleicht dürft ihr mal lange aufbleiben und an unseren tollen Gewässern mit euren Eltern auf Biberpirsch gehen. Es sind ja schließlich Ferien! 


Hier findest du ein paar spannende Links zum Biber:

Biber im Plänterwald

Kinderinfo
(Link zu Klexikon.zum.de)

Toller kurzer Biberfilm
(Link zu WDR Sendung mit der Maus)

Infos Biber in Berlin I
(Link zu bund-berlin.de)

Infos Biber in Berlin II
(Link zu berlin.nabu.de)

Infos Biber in Berlin III
(Link zu stadtwildtier.de)

Und hier könnt ihr die Berliner Badestellen und die Wasserqualität finden
(Link zu berlin.de)

Wilma Wusel entdeckt Vogelnester

Wilma Wusel entdeckt Vogelnester

Foto: Franz Buchholz

Hallo du,

geht es dir auch manchmal so, dass wenn du etwas Neues gelernt oder eine Entdeckung gemacht hast, es dir in der nächsten Zeit immer wieder begegnet?

Also bin ich jetzt voll im „Nestermodus“!

Und das begann so:

Neulich sah ich wieder meinen Sonnenschnabel, das Amselmännchen. Diesmal sang er aber nicht, sondern saß ruhig auf einem Ast. Dann verschwand er im nahen Wald.

Wieselflink, aber auch leise und vorsichtig schlich ich im Fuchsgang hinterher und konnte dann etwas ganz Besonderes entdecken- ein Nest, auf dem ein Amselweibchen saß! Ich blieb wie angewurzelt stehen und verhielt mich mucksmäuschenstill, um die Vogelfrau nicht aufzuschrecken. War das schön anzusehen!

Dann zog ich mich leise zurück und nahm mir fest vor, das Amselnest in den nächsten Tagen wieder aufzusuchen.

Schon auf dem Rückweg sah ich ein weiteres Nest.

Ich erblickte es, als ich den Krähen nachschaute. Es war hoch oben auf einem Baum. Schnell holte ich mein Fernglas, um es genauer betrachten zu können.

Welcher Vogel wohl in diesem Nest brütet?

Der nächste Tag brachte mir eine weitere Begegnung mit Vogelnestern, denn ich entdeckte einen brütenden Schwan ganz in der Nähe meines Hauses.

Ich war über die Größe des Nests erstaunt, aber dachte dann: ‚Ein großer Vogel braucht eben auch ein großes Nest!‘

Wiederum einen Tag später konnte ich dann das bisher größte Nest bestaunen, und dabei war es noch gar nicht fertig. Ein Storchennest.

Immer wieder brachte ein Storch Stöcke und anderes Nistmaterial und der andere verbaute es zu einem gemütlichen Nistplatz hoch oben auf einem Haus.



Kleine Vögel bauen ihre Nester meist im Verborgenen. Davon bin ich überzeugt, seitdem ich den Meisenkasten meiner Nachbarin beobachte. Sie ist eine Vogelfreundin und hat den Nistkasten auf ihrem Balkon sogar mit einer Kamera ausgestattet. Damit konnte sie eine lustige Begebenheit aus der Vogelkinderstube aufnehmen.

Was meinst du, was hat die große Meise wohl mit dem Brocken angestellt?

Später klappten die Fütterungsversuche wahrscheinlich besser, denn meine Nachbarin konnte die letzte junge Meise vor ihrem ersten Flugversuch fotografieren. Das muss ein schönes Erlebnis sein, jungen Vögeln beim Ausfliegen beobachten zu können!!!

Als ich das Bild sah, fiel mir sofort mein Amselnest ein. Ob da auch kleine Amselküken geschlüpft sind? Sobald ich Zeit hatte, schlich ich mich im geübten Fuchsgang zum Nest und wurde nicht enttäuscht: 1,2,3,4 Amselkinder waren geschlüpft und reckten sich hungrig aus dem Nest.

Nun nahm ich mir vor, jeden Tag zum Nest zu gehen, damit ich den ersten Flug der jungen Amseln nicht verpasse.

Vielleicht habe ich ja das große Glück- drück‘ mir doch bitte mal die Daumen! Danke!

Werde auch du zum/r Nestentdecker*in, Nistplatzbeobachter*in und Vogelschützer*in!

Hier findest du ein paar spannende Links zu brütenden Vögeln und wie du sie unterstützen kannst:

Video Amselaufzucht
(Link zu Youtube)

Weißstörche in Berlin
(Link zum NABU)

Weißstörche live in Linum
(Link zum NABU)

Vogelschutz vor Fensterschlag
(Link zu Pindactica)

Vogeltränke
(Link zu lbv.de)


Die Detektivblätter zum Ausdrucken

Hier kannst du dir die kostenlosen Vorlagen für deine Detektivblätter runterladen und ausdrucken.

Wilma Wusels Safari ums Haus

Wilma Wusels Safari ums Haus

Hallo Du,

Ich bin bereit für meine erste Safari. Ich habe meine Lupe im Anschlag. Und wenn ich etwas entdecke, will ich Fotos machen.

Horidojohohoho! Fuchsschritt voraus. Ihr wisst was ich meine.

Ich halte Ausschau! Nach Großwild! Ameisenlöwe, Nashornkäfer, Rüsselkäfer, sowas soll es alles geben.

Hallo Hartmut, hallo liebe Vögel. Ich gucke ganz genau, was um mein Haus herum so für Tiere unterwegs sind. Ist ja eine Safari.

Hmm, ich sehe nichts, alle versteckt! Ah, aber ich habe eine gute Idee. Wo liegt denn mal ein Stück Holz oder ein größerer Stein?

Da! Ich schleiche mich an, schaue genau, bücke mich langsam und hebe den Stein langsam an…..



Wow, unterm Stein sind geheimnisvolle Linien in der Erde. Sieht aus wie Gänge. Wer die wohl hinterlassen hat?

Oh da! Da krabbelt was im Gras. Schnell die Lupe.

Ich versuche das wilde Tier in meine Becherlupe zu setzen. Aber ganz vorsichtig! Es ist ein sehr kleines, sehr wildes Tier und bestimmt empfindlich.

Ich schaue ganz genau hin! Vielleicht sollte ich das Tier zeichnen…

Mach doch auch mal eine Safari um dein Haus. Mal sehen, was du dort alles entdecken kannst.

Hier findest du ein paar spannende Links für deine safari ums Haus:

Alles über Insekten…!
(Link zum Naturdetektive-Insektenlexikon des BfN)

Wer krabbelt denn da?
(Bestimmungstafel des NaJu)

Insektenfallen für vorsichtige kleine Kinder mit Unterstützung
(Link zu Zzzebra)

Wie baue ich einen Insektenstaubsauger I
(Link zu ZDF.de Löwenzahn)

Wie baue ich einen Insektenstaubsauger II
(Link zu wildtierfreund.de)

Tolle Ideen für große Kinder
(Link zu museumsinclairhaus.de)

App für große Kinder
(Link zu NABU.de)

Aktionen und Spiele
aus dem Wald-Entdecker-Buch der Waldschule Grunewald
Thema Feuerwanze


Die Detektivblätter zum Ausdrucken

Hier kannst du dir die kostenlosen Vorlagen für deine Detektivblätter runterladen und ausdrucken.