Weiterbildung zum Waldcoach

Wie bringe ich den Wald zu den Kindern?

Waldpädagogische Weiterbildung zum Waldcoach in der Waldschule Zehlendorf mit zehn Modulen

Kursbeginn Kurs A – 25. März 2026
Kursbeginn Kurs B – 26. März 2026


Keine Zeit im Frühjahr? Am 15. September 2026 startet in der Waldschule Bucher Forst ein weiterer WaldCoach mit neun Modulen.

In zehn Modulen lernen Sie Methoden, Spiele, Waldaktionen und Übungen kennen, mit denen Sie an die Neugier der Kinder anknüpfen und sie an eine achtsame Beziehung zur Natur heranführen können. Hierbei nehmen wir uns Zeit, selbst dem Wald zu begegnen und den kleinen und großen Entdeckungen auf die Spur zu kommen. Diese Weiterbildung richtet sich an Lehrer*innen, Erzieher*innen und alle weiteren Personen aus dem pädagogischen Bereich.

Modul 1: Kurs A – Mittwoch, 25.03.2026 / Kurs B – Donnerstag 26.03.2026
Das Leben und die Sprache der Vögel, Sicherheit im Wald           

Modul 2: Kurs A – Dienstag, 05.05.2026 / Kurs B – Mittwoch, 06.05.2026
Kräuterwerkstatt (Entdecken, Kosten und Bestimmen)

Modul 3: Kurs A – Dienstag, 19.05.2026 / Kurs B – Freitag, 29.05.2026
Bäume mit allen Sinnen erleben, nachhaltige Forstwirtschaft

Modul 4: Kurs A – Donnerstag, 18.06.2026 / Kurs B – Freitag, 19.06.2026
„Wie komme ich dem Wald näher?“ Intensive Übungen zur Naturwahrnehmung

Modul 5: Kurs A – Mittwoch, 26.08.2026 / Kurs B – Donnerstag, 27.08.2026
Kooperationsspiele im Wald, Bauen mit Naturmaterialien

Modul 6: Kurs A und Kurs B gemeinsam – Donnerstag, 10.09.2026
Methodik und Gefährdungsanalyse in der Waldpädagogik

Modul 7: Kurs A – Dienstag, 22.09.2026 / Kurs B – Mittwoch, 23.09.2026
Pilze und Früchte des Waldes

Modul 8: Kurs A – Mittwoch, 14.10.2026 / Kurs B – Donnerstag, 15.10.2026
Heimische Wildtiere, Spurenlesen und Tierspiele   

Modul 9: Kurs A – Montag, 09.11.2026  / Kurs B – Dienstag, 10.11.2026
Naturhandwerk: Feuer machen und Schnitzen                  

Modul 10: Kurs A – Mittwoch 13.01.2027 / Kurs B – Donnerstag, 14.01.2027
Abschlussprojekt mit Prüfung

Reservetermin für etwaige Sturmabsagen: Mittwoch 20.01.2027 

Ort: Waldschule Zehlendorf, Stahnsdorfer Damm 3, 14109 Berlin
Zeit: jeweils von 9 – 16 Uhr
Gesamtkosten für 10 Module: 650, -€
Anmeldung: zehlendorf@anmeldung-waldschule.de

Sollte ein Termin wegen Sturm oder Gewitter abgesagt werden, könnte sich ggf. die Reihenfolge der Themen bzw. das 10. Modul auf den Reservetermin verschieben.

Das Zertifikat „Waldcoach“ vergeben wir zum Abschluss gerne, wenn die Teilnehmer*innen nicht mehr als einen Termin verpasst haben. Ein spontaner Wechsel in den anderen Waldcoach-Kurs ist nicht gewünscht. Die Veranstaltungen finden im Wald statt. Witterungsgemäße Kleidung ist erforderlich. Bitte bringen Sie sich etwas zum Essen mit. 

Podcast Folge 23: „Der Honigdieb“

Podcast Folge 23: „Der Honigdieb“

Die Bienen sind aufgebracht, denn es wurde Honig geklaut! Da hilft nur eines: detektivischer Spürsinn – ein Fall für Sherlock Worms und Dr. Wanzon. Kommt mit auf eine Entdeckungsreise in den Bienenstock. Werden sie den Honigdieb finden?

Liedtext „Der Honigklau“ – zum Download

Infos für Kinder

Wer war der Honigdieb? – Hier gehts zur Lösung!

Löwenzahn – Woher kommt der Honig?

Infos für Lehrer*innen

Das Falter – Experiment

Gemeinsam etwas tun

Bienenretter – Das Bildungsprojekt

Berlin summt – Lebensräume für Bienen schaffen

Podcast zum Thema Wildbienen

Podcast Folge 22: „Mein Freund der …“

Podcast Folge 22: „Mein Freund der …“

Zusammen mit Maries Hilfe treffen Maja und Bruno einige Superhelden rund um die Welt. Spannend was sie so zu erzählen haben. Aber auch du hast einen ganz nah bei dir zu Hause!

Liedtext „Der Schickste“ – zum Download

Liedtext „Ich mag die Bäume“ – zum Download

Infos für Kinder

Löwenzahn – Geheimnisvolle Bäume

Annas Bäume – Ein kurzes Video über die Eiche

Infos für Lehrer*innen – Boden im Unterricht

Bäume und Sträucher – Anregungen für den Unterricht

Gemeinsam etwas tun

Städte grüner machen: MIYA Forest e.V. – Miniwälder pflanzen

Rettet unsere Bäume – Grüne Liga – Gießsäcke für Berlin

Gieß den Kiez – CityLAB Berlin

Weiterbildung zum WaldCoach

Wie bringe ich den Wald zu den Kindern?

Waldpädagogische Weiterbildung zum WaldCoach in der Waldschule Teufelssee

Kursbeginn 16. September 2025

In neun Modulen lernen Sie Methoden, Spiele, Waldaktionen und Übungen kennen, mit denen Sie an die Neugier der Kinder anknüpfen und sie an eine achtsame Beziehung zur Natur heranführen können. Diese Weiterbildung richtet sich an Pädagog*innen aber auch an interessierte Menschen, die selbst den Wald erleben und mehr über ihn und seine Bewohner erfahren möchten.

Die einzelnen Module werden von verschiedenen Dozent*innen aus den verschiedenen Waldschulen der INUgGmbH durchgeführt. Alle Dozent*innen sind zertifizierte Wald- und/oder Wildnispädagog*innen.

Modul 1 – 16.09.2025: „Der Wald & ich“: Die eigene Naturverbindung stärken, der Wald als pädagogischer Erfahrungsraum, Sicherheit im Wald

Modul 2 – 14.10.2025: „In den Pilzen“: Basiswissen zur Pilzbestimmung und -verwendung und zur faszinierenden Rolle der Pilze im Kreislauf der Natur, Anregungen für einen pilzigen Waldtag mit Kreativität, allen Sinnen und Forschergeist
::: Hinweis: Modul 2 findet in der Waldschule Bucher Forst statt!

Modul 3 – 18.11.2025: „Feuer und Flamme für Holz und Klinge“: Probiere dich aus in den ältesten Handwerken der Menschheit. Inspiriert vom lebendigen Wald entfachen wir Feuer und bearbeiten Holz.

Modul 4 – 13.01.2026: „Den Waldgeheimnissen auf der Spur“: Mit Neugier und offenen Sinnen wollen wir gemeinsam den Geheimnissen des Waldes auf die Spur kommen. Spuren lesen ist dabei mehr als nur das Anschauen von Trittsiegeln. Wir weiten unsere Wahrnehmung, üben das Fragen stellen und versuchen uns im Rätsel lösen.

Modul 5 – 17.02.2026: „Ohne Bäume kein Wald“: Entdecke spielerisch den Lebensraum Wald und seine holzigen Geschöpfe. Und im Wald wird natürlich gejagt und auch Forstwirtschaft betrieben.

Modul 6 – 14.04.2026: „Kuckuck – ruft‘s aus dem Frühlingswald“: Die Sprache der Natur verstehen lernen – mit den Rufen und Gesängen der Vögel im Frühling vertraut werden, Wahrnehmungsübungen, lustige Frühlingsspiele und Naturgenuss in der ’schönsten Jahreszeit‘

Modul 7 – 19.05.2026: „Der Wald – Kraftquell für Leib und Seele“: Wildkräuter kennenlernen und verarbeiten, die Heilkraft der Bäume, Waldbaden- nur eine Modeerscheinung?

Modul 8 – 16.06.2026: „Sensible Haut der Erde“: Die wahren Bodenschätze; ohne sie geht nichts: Boden ist Vielfalt und voller Leben 

Modul 9 – 07.07.2026: „Waldpädagogik in der Praxis“: Angewandte Waldpädagogik, Reflexion und Abschlussprojekt

Ort: Waldschule Teufelssee, Müggelheimer Damm 144, 12559 Berlin

Zeit: jeweils von 9:00 – 16:30 Uhr

Gesamtkosten für 9 Module: 540,- €

Anmeldung: waldschule-teufelssee@inu-ggmbh.de

Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Weiterbildung (9 Module) möglich

Der Hausrotschwanz

Der Hausrotschwanz

Jedes Jahr wird vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) der „Vogel des Jahres“ gekürt, um auf seine Lebensweise, Bedrohungen und seine Bedeutung für die Natur aufmerksam zu machen.

2025 fiel diese Wahl auf den bemerkenswerten Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros). Dieser hat nicht nur einen auffällig roten Schwanz und einen lebhaften Gesang, sondern auch eine enge Verbindung zum städtischen Raum. Weshalb er auch vor Herausforderungen steht, die durch den Wandel der Städte und Landschaften geschaffen werden.

Ein markanter Stadtbewohner

Der Hausrotschwanz ist ein mittelgroßer, in Europa weit verbreiteter Singvogel, der besonders in städtischen Gebieten, aber auch in ländlichen Regionen lebt. Er gehört zur Familie der Fliegenschnäpper und zeichnet sich durch seinen rostroten Schwanz aus. Neben der roten Schwanzfärbung hat der männliche Hausrotschwanz einen grauen Körper und ein dunkles Gesicht. Die Weibchen und Jungvögel sind hingegen eher graubraun. Hausrotschwänze werden zwischen 13-15 cm groß, 14-20 g schwer und leben ca. 7 Jahre.

Fotos: Dirk Vegelahn

Obwohl sie ursprünglich Felsen und steile Hänge besiedelten, leben sie nun häufig in der Nähe von Siedlungen. Dabei haben sie sich bestens an das Leben in Städten angepasst. Besonders häufig kann man den Hausrotschwanz an Nischen in Gebäuden, Dachstühlen oder anderen künstlichen Strukturen beobachten. Auch in ländlichen Gebieten, in denen alte Gebäude und Mauerwerke zu finden sind, ist der Hausrotschwanz oft anzutreffen.

Lebensweise und Fortpflanzung des Hausrotschwanzes

Der Hausrotschwanz ist ein Insektenfresser und jagt hauptsächlich Fluginsekten wie Fliegen und Mücken, aber auch andere wirbellose Tiere stehen auf seinem Speiseplan. Um diese zu fangen, nutzt er oft seine ausgezeichneten Flugfähigkeiten. Dafür hält er von einem erhöhten Punkt Ausschau und sobald er ein potentielles Beutetier entdeckt, stürzt er sich schnell auf es oder fängt es im Flug. Alternativ frisst der Hausrotschwanz auch Beeren und sucht auf dem Boden hüpfend nach Nahrung. Ihr Gesang ist unverwechselbar und besteht aus verschiedenen trillernden Tönen. Mit seinem Gesang ist der Hausrotschwanz meist schon 70 Minuten vor Sonnenaufgang zu hören. Der laute Gesang besteht aus klappernden, knirschenden, pfeifenden und fauchenden Elementen. Diese werden in wechselnder Reihenfolge wiederholt und hören sich an, als würde der Hausrotschwanz in ein Telefon singen, bei dem der Empfang schlecht ist. Auch mit einem scharf pfeifenden „fist“ lässt der Hausrotschwanz von sich hören. Dabei wird er oft mit dem sehr ähnlichen Gartenrotschwanz verwechselt.

Die Brutzeit beginnt meist im Frühjahr. Das Weibchen legt mehrere Eier in ein Nest, das oft unter Dächern oder in Spalten am Gebäude zu finden ist. Das Nest besteht aus Gräsern, Moos und Federn und wird vom Weibchen gebaut. Beide Elternteile kümmern sich um die Aufzucht der Jungvögel, die nach etwa 14 bis 16 Tagen ausfliegen und sich schnell selbst versorgen können.

Bedrohungen und Herausforderungen

Trotz seiner Anpassungsfähigkeit an städtische Lebensräume steht der Hausrotschwanz vor einigen Herausforderungen, die seine Bestände in Zukunft gefährden könnten. So werden z.B. durch Renovierungen und das Errichten von Neubauten ohne Nischen und Spalten die natürlichen Lebensräume und Brutplätze zerstört. Auch die zunehmende Versiegelung von Flächen und die Veränderung von Grünflächen schaden dem Hausrotschwanz. In dicht bebauten Städten fehlt es ihm geeigneten Nistplätzen.

Um die Hausrotschwänze bei der Suche nach Nistplätzen zu unterstützen, kann man deshalb einen Halbhöhlen-Nistkasten selbst bauen. Dafür findet ihr hier eine Anleitung des NABU.

Jedoch können sich die Lebensbedingungen des Hausrotschwanz auch durch die zunehmende Erderwärmung verändern. Extreme Wetterbedingungen wie starke Regenfälle oder längere Hitzeperioden treten häufiger auf und können die Fortpflanzung und das Überleben negativ beeinflussen.
Jedoch können sich die Lebensbedingungen des Hausrotschwanz auch durch die zunehmende Erderwärmung verändern. Extreme Wetterbedingungen wie starke Regenfälle oder längere Hitzeperioden treten häufiger auf und können die Fortpflanzung und das Überleben negativ beeinflussen.

Warum ist die Wahl des Hausrotschwanzes als „Vogel des Jahres“ wichtig?

Mit seinem Jahresvogel-Wahlspruch „Mut zur Lücke“ drückt der Hausrotschwanz auf lustige Art und Weise aus, dass es wichtig ist, unsere Städte naturnah zu halten. Denn auch die Städte sind Lebensräume für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Für ein harmonisches Zusammenleben müssen wir nicht nur die Lebensräume von den Tieren bewahren, sondern auch pflegen.
Somit wird auch unser Leben grüner!

Podcast Folge 21: „Pachamama“

Podcast Folge 21: „Pachamama“

Heute reisen wir mit Christina und Gustav in die riesige und geheimnisvolle Welt unter unseren Füßen. Traut euch mit uns in die Dunkelheit! Wen treffen wir da alles und was machen die da unten eigentlich den ganzen langen Tag?

Liedtext „Bodenhit“ – zum Download

Infos für Kinder


Die Sendung mit der Maus: Welche Lebewesen leben in der Erde?

Alles über den Boden (WWF)

Unterirdisch unterwegs mit bodenreise.ch

Infos für Lehrer*innen – Boden im Unterricht

Projekt Hypersoil der Uni Münster

bodenreise.ch

Gemeinsam etwas tun


Städte grüner machen: Miniwälder pflanzen


Bodenworkshops für Kinder und Erwachsene